Islam in Luxemburg

22. Februar 2011 19:42; Akt: 23.02.2011 07:51 Print

Moslems wollen eine neue Gebetsstätte

MAMER - In Mamer soll eine neue Moschee für in Luxemburg lebende Moslems entstehen. Die Bauarbeiten könnten bereits vor dem Jahresende beginnen.

storybild

So sieht derzeit das Centre Culturel Islamique in Mamer aus. (Bild: Editpress)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

In Luxemburg leben 8 000 bis 10 000 Moslems und sie wollen in einer neuen Moschee beten. Das Centre Culturel Islamique in der Route d’Arlon in Mamer, in dem zurzeit islamische Gottesdienste stattfinden, wurde vor 25 Jahren errichtet und kann der immer größer werdenden Gemeinde, insbesondere zu Feiertagen, nur beschränkt Platz bieten.

In Mamer soll deshalb eine neue Moschee gebaut werden. Das 1200 Quadratmeter große Gebäude soll aus vier Ebenen bestehen und mitten in einer 11 000 Quadratmeter großen Grünanlage errichtet werden. Die Arbeiten könnten noch vor Ende 2011 beginnen. Das wünschen sich zumindest die Vertreter der Gemeinde.

Kein Minarett, aber eine Moschee

Dafür müssen sie allerdings selbst 1,5 Millionen Euro aufbringen, denn eine Moschee - im Gegensatz zu katholischen Gotteshäusern - muss aus privaten Mitteln finanziert werden. Um das Geld zu sammeln, haben Moslems in Luxemburg vor kurzem auf der Internetseite der islamischen Gemeinde eine Spendenaktion für das Bauvorhaben gestartet.

Das Projekt, das mit Zustimmung von Mamer realisiert wird, solle auch ein Ort der Begegnung für jene werden, die die islamische Religion und Kultur erst kennen lernen möchten, heißt es auf der Internetseite. Allerdings haben die Vertreter auf die Idee verzichtet, ein Minarett zu errichten. So werde das ohnehin viel diskutierte Thema nicht polemisiert, so die Vertreter der islamischen Gemeinde.

L'essentiel Online mit Jérôme Wiss

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • otto raymond am 23.02.2011 06:47 Report Diesen Beitrag melden

    1.Eine Moschee ohne Minarret ist wie eine Kirche ohne Kirchturm.2. Der luxemburgische Staat müsste für die Baukosten und den Unterhalt der Moschee aufkommen.

  • Ralph am 23.02.2011 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Der luxemburger Staat hat schon genug für die islamische Bevölkerung getan...im Gegensatz zu den islamischen Ländern, deren Toleranz gegenüber der christlichen Gemeinde in ihren Ländern gleich NULL ist! Siehe die Benachteiligung (oder gar Verfolgung) der Christen in Ägypten, im Irak, etc... Alos: Ja zur Toleranz...aber auf beiden Seiten!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ralph am 23.02.2011 16:09 Report Diesen Beitrag melden

    Der luxemburger Staat hat schon genug für die islamische Bevölkerung getan...im Gegensatz zu den islamischen Ländern, deren Toleranz gegenüber der christlichen Gemeinde in ihren Ländern gleich NULL ist! Siehe die Benachteiligung (oder gar Verfolgung) der Christen in Ägypten, im Irak, etc... Alos: Ja zur Toleranz...aber auf beiden Seiten!

  • otto raymond am 23.02.2011 06:47 Report Diesen Beitrag melden

    1.Eine Moschee ohne Minarret ist wie eine Kirche ohne Kirchturm.2. Der luxemburgische Staat müsste für die Baukosten und den Unterhalt der Moschee aufkommen.