François Thillman

26. Juli 2013 10:55; Akt: 26.07.2013 12:06 Print

«Wir geben die Hoffnung nicht auf, ihn zu finden»

LUXEMBURG - Seit zweieinhalb Jahren fehlt jede Spur von François Thillman. Der damals 28-Jährige verschwand in Paris. Die Ermittlungen laufen.

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Über Facebook suchen Freunde und Familie weiter nach François Thillman. (Bild: Screenshot Facebook)

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François Thillmann – dieser Name ist Vielen in Luxemburg im Gedächtnis. Seit zweieinhalb Jahren wird der Luxemburger vermisst. Seine Spur verlor sich in der Nacht auf den 11. Dezember 2010 in der Pariser Vorstadt Ivry-sur-Seine. Seitdem suchen Freunde und Familie weiter. Auch Ermittler in Luxemburg und Paris haben die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben, dass François wieder auftauchen könnte. «Wir geben die Hoffnung nicht auf, ihn lebend zu finden. Bisher können wir nichts ausschließen», erklärt ein Ermittler im Gespräch mit «L’essentiel Online».

Am Freitag veröffentlichte die Polizei in Luxemburg einen erneuten Zeugenaufruf. Neues zu François‘ merkwürdigem Verschwinden steht darin nicht zu lesen. «Der Untersuchungsrichter hat uns um einen erneuten Zeugenaufruf gebeten. Sie wollen verhindern, dass der Fall in Vergessenheit gerät», heißt es bei der Polizei. «Wir arbeiten eng mit den Ermittlern in Paris zusammen, sie kümmern sich vor Ort, wir sind in Luxemburg mit seinem Umfeld beschäftigt», ergänzt der Ermittler.

Letztes Lebenszeichen um 4 Uhr morgens

Der damals 28-Jährige aus Beringen war in Ivry im Dezember 2010 zuletzt um 4 Uhr morgens gesehen worden. François war dort mit Freunden zu einer Party aufgebrochen, hatte sich dann aber von ihnen getrennt. Als letztes Lebenszeichen wird sein Auftreten bei einem Unbekannten gewertet. Um 4 Uhr morgens klopfte François dort an die Wohnungstür. Er war an der rechten Gesichtshälfte verletzt, der Bügel seiner Brille war zerbrochen.

Sein Verschwinden war bereits unmittelbar nach dieser Nacht als «besorgniserregend» eingestuft worden. Damit unterscheidet er sich von den meisten Vermisstenfällen, wie Polizeisprecher Vic Reuter damals gegenüber «L’essentiel Online» erklärte: «Jede Woche verschwinden Menschen einfach so. Mehr als 98 Prozent werden wiedergefunden. Dass man vom Schlimmsten ausgehen muss, kommt glücklicherweise nicht oft vor», so Reuter.

Freunde und Angehörigen denken in diesen Tagen besonders an François, den sie Fränz nannten. Am Donnerstag hat oder hätte François seinen 31. Geburtstag gefeiert. «Alles Guddes… Egal wo du bist, ich hoffe, dass es dir gut geht!», steht auf der Facebook-Seite zu lesen.

(sb/ns/L'essentiel Online)

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