Kunst-Performance

03. Juni 2014 12:03; Akt: 05.06.2014 12:38 Print

Breitbeinig vor dem «Ursprung der Welt»

LUXEMBURG/PARIS - Eine luxemburgische Künstlerin hat im Musée d'Orsay in Paris das berühmte Bild von Gustave Courbet nachgestellt und für Aufregung gesorgt.

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Mit gespreizten Beinen sitzt die Luxemburgerin vor dem Gemälde von Gustave Courbet im Musée d'Orsay in Paris. (Screenshot: Youtube)

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Die luxemburgische Künstlerin Deborah De Robertis hat im weltberühmten Pariser Musée d'Orsay mit einer Kunst-Performance der besonderen Art am vergangenen Donnerstag für Aufsehen - und Aufregung - gesorgt.

In einem kurzen, goldenen Kleid betrat sie den Saal Nummer 20 und setzte sie sich auf den Boden - vor das goldgerahmte Gemälde «L'Origine du monde» («Der Ursprung der Welt») von Gustave Courbet. Die Farbe ihres Kleides sollte jedoch nicht die einzige Gemeinsamkeit mit dem 1886 entstandenen Gemälde bleiben. Unter Applaus von Anwesenden spreizte die junge Luxemburgerin ihre Beine und gab den Blick auf ihre Vagina frei - ganz nach dem künstlerischen Vorbild.

Die Aktion, der Sicherheitspersonal und Polizei ein schnelles Ende bereiteten, nennt die Künstlerin «Miroir de l'origine» («Spiegel des Ursprungs»). Um für die Thematik Dominanz/dominiert zu sensibilisieren, posiert de Rebortis regelmäßig mit gespreizten Beinen in Galerien, Museen und öffentlichen Plätzen, berichtet der Internet-Blog Secondsexe.

Ein Video der Aktion, das auf Youtube online gestellt wurde, ist inzwischen gelöscht worden.

(Philip Weber/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • A. Y. Goek am 08.06.2014 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Die Aktion stellt für mich ein Akt der künstlerischen Freiheit dar und finde sie interessant. Ich frage mich jedoch, welche Kritik sie zielt und welche Bewusstseinsänderung sie beim Betrachter auslösen soll?

  • louis am 03.06.2014 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    On appelle ça de l'Art !!! quelle honte.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • A. Y. Goek am 08.06.2014 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    Die Aktion stellt für mich ein Akt der künstlerischen Freiheit dar und finde sie interessant. Ich frage mich jedoch, welche Kritik sie zielt und welche Bewusstseinsänderung sie beim Betrachter auslösen soll?

  • louis am 03.06.2014 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    On appelle ça de l'Art !!! quelle honte.

    • Karl am 03.06.2014 16:12 Report Diesen Beitrag melden

      ok.... dann ist es eben keine Kultur, und was ist dann das Ding was an der Wand hängt?.... war damals, als es entstanden ist, auch ein ziemlicher Skandal. Womit wir dann beim Thema Plagiat wären ;-)

    • Dupin Chris am 03.06.2014 21:13 Report Diesen Beitrag melden

      Le cul est un art ! Entre cette charmante jeune femme et le gagnant(e) de l'eurovision mon choix est vite fait ! ;o)

    • Jean Fries am 04.06.2014 07:20 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn man das nicht sehen will, muss man es ja nicht, genauso wie auch die Bilder, die im Museum hängen. Wenn man nicht offen ist, sollte man zuhause in der guten Stube verweilen und den Mund halten.

    • clodi am 04.06.2014 13:24 Report Diesen Beitrag melden

      krank as krank, an dann gin et nach esou aafen déi daat ennerstetzen, .. jeje

    • Cathy Wenger am 05.06.2014 08:09 Report Diesen Beitrag melden

      Daat sin di lëtzebuerger Moralapostel : Heiwéinst op d'Tromm schloen, an dann doheem Porno'e kucken. Wei klengkaréiert daat Land hei ass.

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