In Luxemburg

16. Januar 2015 14:47; Akt: 16.01.2015 15:45 Print

Trennung von Kirche und Staat ist wohl vom Tisch

LUXEMBURG - Die Regierung hält an der finanziellen Unterstützung der Kirchen fest. In diesem Jahr gibt der Staat 25 Millionen Euro für die Kirchen aus.

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Der Staat will in diesem Jahr 24 Millionen Euro für die Kirchen ausgeben. Foto: Editpress

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Beim Referendum am 7. Juni 2015 könnte eine der vier Fragen von der Liste gestrichen werden: Die Regierung hat mit den Kirchen einen vorläufigen Kompromiss bei der Finanzierung gefunden. Sie will weiterhin die Gehälter und Pensionen der Priester und Bistumsangestellten tragen. Das Staatsministerium hat sich um eine einvernehmliche Lösung bemüht. Es gebe jedoch noch keinen Verhandlungsabschluss, betonte Premier Xavier Bettel am Freitag.

Ursprünglich hatte die Regierung geplant, die Priestergehälter jedes Jahr um zehn Prozent zu senken. Dabei wäre die staatliche Kirchenfinanzierung 2026 endgültig ausgelaufen. Dagegen wird die neue Einigung den Kirchen besser schmecken: Der Staat will in diesem Jahr 24 Millionen Euro für die Kirchen ausgeben, ein Abkommen soll dies besiegeln. Die finanzielle Unterstützung durch den Staat bleibt also bestehen. Mit dem Geld werden Bistumsangestellte und Priester im Dienst und im Ruhestand entlohnt. Die Trennung von Kirche und Staat, wie von den Sozialisten gefordert, scheint damit wohl vorerst vom Tisch.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Piedro Calvados am 16.01.2015 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Lo hun all déi di Gambia ennerstetzen sech selwer ugeschass.

  • Josy Lutepotto am 16.01.2015 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Hehe, lu hun all déi Gambia Futzien sech deck ugeschass

  • De Charel am 17.01.2015 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    Hei e kléngt, satirescht Gedicht als Trouscht fir all LSAP-Militanten, déi sech éng Trennung vun Kierch a Staat versprach haten: "Huhle, huhle Gänschen, Wackelt mit dem Schwänzchen! Freuet euch, denn daß ihr's wißt: Wenn euch der Herr Pfarrer ißt, Kommt ihr auch in den Himmel! Gihkgahk, Juch!"

Die neusten Leser-Kommentare

  • Buhhhh am 19.01.2015 04:58 Report Diesen Beitrag melden

    Awer Geld fir Luuten ip den Strossen hun mer keent daat ass ze deier ... Mee fir Kirch hun mer 25 Mio dei mer zur Fenster erausgeheien ....

  • Kee Mumm am 17.01.2015 22:22 Report Diesen Beitrag melden

    Emol mam Böschoof geschwat, an well gebeicht, oder gouf et eng duebel Firmung op de Baak fir eis Ministeren?Trennung vun Kierch an Staat war en Wahlverspriechen! Dat gött well no engem Joer an der Regierung begruewen. Traurig, traurig.

  • De Charel am 17.01.2015 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    Hei e kléngt, satirescht Gedicht als Trouscht fir all LSAP-Militanten, déi sech éng Trennung vun Kierch a Staat versprach haten: "Huhle, huhle Gänschen, Wackelt mit dem Schwänzchen! Freuet euch, denn daß ihr's wißt: Wenn euch der Herr Pfarrer ißt, Kommt ihr auch in den Himmel! Gihkgahk, Juch!"

  • irgendeen am 16.01.2015 17:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass et zevill gefroot datt Terroristen d'Kierchen all nidder brennen an den Staat keen Cent mei dovir ausgett?

  • Piedro Calvados am 16.01.2015 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    Lo hun all déi di Gambia ennerstetzen sech selwer ugeschass.