Inferno in den USA

25. Juni 2012 08:54; Akt: 25.06.2012 09:07 Print

Waldbrände breiten sich rasant aus

Ein Wald- und Buschbrand bedroht Siedlungen in der Nähe der Stadt Colorado Springs. Hohe Temperaturen und Windböen machen den Kampf gegen das Feuer nicht einfacher.

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Im Westen der USA bedroht ein sich rasant ausbreitender Busch- und Waldbrand Siedlungen in der Nähe der Stadt Colorado Springs. Über 1000 Häuser mussten am Wochenende bereits wegen des auf einer Fläche von nahezu zehn Quadratkilometern wütenden Feuers geräumt werden.

Der Brand brach am Samstag aus und konnte sich wegen großer Trockenheit vom Wind angefacht schnell ausbreiten. Siedlungen westlich von Colorado Springs und in den Städten Cascade, Ute Pass und Manitou Springs waren bedroht. Die Polizei forderte Anwohner per Lautsprechern auf, ihre Wohnungen zu verlassen.

Insgesamt wüten im US-Staat Colorado sieben Busch- und Waldbrände. Auch in den Staaten Utah, New Mexiko und Kalifornien brennen größere Feuer.

Unberechenbare Windböen und hohe Temperaturen

Südlich von Salt Lake City (Utah) waren ebenfalls als 2300 Bewohner von einem Waldbrand in die Flucht getrieben worden. In der betroffenen Region seien bislang keine Häuser in Brand geraten, sagte die Sprecherin des US-Landverwaltungsamts, Teresa Rigby.

Allerdings erschwerten unberechenbare Windböen und hohe Temperaturen den Kampf der Feuerwehrleute gegen die Flammen, die sich durch zundertrockenes Weideland frassen. Das vermutlich am Donnerstag von Sportschützen ausgelöste Feuer war nach Behördenangaben am Samstagabend zu 30 Prozent unter Kontrolle.

(L'essentiel Online/sda)

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