In Luxemburg

28. Juli 2015 07:30; Akt: 28.07.2015 07:57 Print

EU-​​Angestellte haben in Asbest-​​Gebäude gearbeitet

LUXEMBURG - Wegen der Asbest-Belastung wird das Jean-Monnet-Gebäude auf dem Kirchberg bis Ende 2015 komplett geräumt.

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Das Jean-Monnet-Gebäude wird bis Ende 2015 geräumt. (Bild: Editpress)

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Seit Montagmittag gibt es keinen Zugang mehr zum Rechenzentrum im Jean-Monnet-Gebäude (JMO) auf dem Kirchberg. «Alle Versuche, in die Räumlichkeiten zu gelangen, sind fehlgeschlagen», sagte ein Mitglied der Europäischen Kommission, die im JMO untergebracht ist.

Was ist die Ursache der Blockade? Im Gebäude, in welchen bereits zu hohe Asbest-Belastungen festgestellt wurden, sind abermals toxische Stoffe registriert worden. Laut einem Bericht von Luxcontrol vom 16. Juli, der L'essentiel vorliegt, wurden Ende Juni 25 Proben gesammelt. Eine Analyse erbrachte nun bei drei Proben eine zu hohe Asbest-Belastung. Zwei seien sogar enorm stark, schreibt die Behörde in ihrem Bericht.

Bei den 22 anderen Proben wurde zwar kein Asbest nachgewiesen, dafür aber teilweise künstliche Mineralwolle-Fasern, welche krebserregend wirken können. So oder so: Die 1600 Mitarbeiter der Europäischen Union sollen bis Ende 2015 auf die Cloche d'Or umziehen. Die neue Heimat ist aber nur eine Übergangslösung. Bis 2020 soll das neue Jean-Monnet-2-Gebäude fertiggestellt sein.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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