Institut Pierre Werner

15. Juni 2011 10:51; Akt: 15.06.2011 11:01 Print

«Wir werden am Image des Instituts feilen»

LUXEMBURG – Der neue Direktor des Instituts Pierre Werner, Olivier Frank, will die Kultureinrichtung mehr im Bewusstsein der Menschen verankern.

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Nach 15 Jahren an der Philharmonie Luxemburg (OPL) kehrt Olivier Frank dem Musikhaus nun den Rücken. «Im Hinblick auf die Fusion sah ich im OPL keine Zukunftsperspektive mehr für mich. Die Entscheidungen treffen fortan andere. Für mich war die Zeit reif, das OPL zu verlassen, mich neuen Herausforderungen zu stellen», sagte der ehemalige künstlerische Leiter im Interview mit dem «Tageblatt».

Frank, der am Mittwoch in der Abtei Neumünster seinen ersten Arbeitstag am Institut Pierre Werner (IPW) hat, will sich in den kommenden Tagen mit seinen Mitarbeitern zusammentun. «Wir arbeiten an Entwürfen und feilen am Image des Instituts», kündigte er an. «Das Konzept an sich bleibt aber bestehen: Das IPW steht nach wie vor für den Brückenschlag zwischen Frankreich und Deutschland via Luxemburg. Der interkulturelle Dialog wird fortgeführt. Ich will ihn aber vertiefen und mehr ins Bewusstsein der Menschen rücken.»

Botschaften kürzten Mittel

Dabei wird Frank mit einem knappen Budget umgehen müssen. Die französische und deutsche Botschaft hatten ihre finanzielle Unterstützung zuletzt jeweils von 75 000 auf 60 000 Euro gekürzt. Der neue Direktor schließt nicht aus, andere Geldquellen wie das Sponsoring anzuzapfen.

Franks Vorgänger Mario Hirsch hatte zum 1. Februar das Institut nach Differenzen mit dem Verwaltungsrat verlassen. Streitpunkt war unter anderem die Repräsentation des Instituts nach außen.

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