Invalidität

29. Mai 2011 20:52; Akt: 29.05.2011 21:21 Print

Versicherung will Prämie nicht auszahlen

OBERKERSCHEN - Der Kampf mit Versicherungen kann lange und hart sein. Dies zeigt der Fall von José da Costa-Godinho, der nach einem Arbeitsunfall berufsunfähig wurde.

storybild

Im Sitz von Le Foyer heißt es, man sei bereit zu einer Meditation mit offenem Ausgang. (Bild: Editpress)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

Wegen eines Arbeitsunfalls kann José da Costa-Godinho seit dem 1. November 2010 seinen Beruf nicht mehr ausüben. Seine Ehefrau Adilia kämpft nun schon seit mehr als sechs Monaten darum, dass die Versicherung Le Foyer die Prämie aus seinem Lebensversicherungsvertrag auszahlt – vergeblich. Denn während ein Arzt ihm eine körperliche Invalidität von 80 Prozent bescheinigte, bezifferte ein anderer diese auf 69 Prozent. Und in den Augen des Mediziners von Le Foyer beträgt diese lediglich 50 Prozent. Somit weigert sich die Versicherung, die Prämie von 168 000 Euro auszubezahlen.

«Ich kann nicht auf einzelne Akten eingehen, erkläre Ihnen aber, wie der Prozess generell vonstattengeht», sagt Philippe Bonte, Direktor des Bereichs Lebensversicherungen bei Le Foyer, auf Anfrage. «Wenn verschiedene Ärzte zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, setzen sie sich zusammen, um darüber zu diskutieren. Wenn keine Einigung gelingt, wird ein dritter Experte ernannt», fährt er fort.

Die Ehefrau von José da Costa-Godinho wird nicht aufgeben und alle Vermittlungsorganisationen, wie die Union des Consommateurs, die Association des assurances und das Commissariat aux assurances, in ihrem langen Kampf um Gerechtigkeit um Hilfe bitten müssen.

L'essentiel Online/Patrick Théry

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.