«Lunex»

08. Oktober 2015 07:30; Akt: 08.10.2015 16:19 Print

Differdinger Sport-​​Uni öffnet im April seine Pforten

DIFFERDINGEN - Die neue Sport-Universität in Differdingen ist einmalig im Großherzogtum. Die Studienmöglichkeiten sind vielfältig, der Abschluss anerkannt.

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Belgien, Frankreich, Deutschland. Wenn Luxemburger Sport studieren wollten, mussten sie über die Grenze schauen. Und das, obwohl die infrastrukturellen Voraussetzungen im Großherzogtum mehr als gut sind. Ab April 2016 ist das anders. Dann öffnet in Differdingen die Internationale Universität für Gesundheit, Bewegung & Sport (Lunex) seine Pforten.

«Es ist die erste Ausbildung dieser Art in Luxemburg», erklärt CEO Christian Alt. Im Centre Noppeney im Stadtteil Oberkorn kann sich die private Einrichtung die vorhandenen Sportstätten zunutze machen. Die sportliche Infrastruktur sei dort einmalig für Luxemburg. «Das war der Hauptgrund, warum dieser Standort ausgewählt wurde. Es gibt keinen vergleichbaren Ort.»

600 bis 750 Euro

Dementsprechend vielfältig gestaltet sich das Angebot für die Studenten. Neben einem Studiengang für Physiotherapie bietet die Hochschule auch den Bachelor-Abschluss in den Fächern Sportwissenschaft und Sportmanagement an. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in der Sportphysiotherapie zwei einjährige Masterstudiengänge anzuhängen. Das Bachelorstudium kostet 600 Euro im Monat, der Master 750.

Dabei haben die Verantwortlichen im Vorfeld dafür gesorgt, dass der angebotene Lehrplan den Luxemburger Ansprüchen gerecht wird. «Es gab Gespräche mit Gesundheits- und Infrastrukturministerium. Es wurde sichergestellt, dass die Abschlüsse an unserer Universität in Luxemburg anerkannt werden», erläutert Christian Alt. Für Deutschland und Frankreich sei allerdings der Master notwendig.

Praxisnaher Fokus

Vom Titel her unterscheidet sich die Differdinger Sport-Uni kaum von den großen staatlichen Einrichtungen in Deutschland. Der große Unterschied bestehe im Fokus auf das Berufsbild. «Das Angebot ist deutlich spezifischer. Es gibt auch mehr Praktika», sagt Alt.

Dementsprechend seien auch keine Jahrgänge mit Hunderten Studenten vorgesehen. Je nach Nachfrage sollen die Studiengänge mit Kleingruppen von 35 bis 45 Personen bestückt werden. Studieren darf jeder, der Abitur hat. Und passend zur Luxemburger Nationenvielfalt wird auch das Lehrpersonal international zusammengestellt. Dabei sollen auch Dozenten aus dem Großherzogtum integriert werden.

Am Freitag wird die neue Universität im Aalt Stadthaus in Differdingen offiziell vorgestellt. Und bald darauf beginnt auch die Einschreibung für das Sommersemester. Dann müssen sich Luxemburgs angehende Sportstudenten nicht mehr in die Großregion verirren.

Link: Lunex auf Facebook

(Jan Morawski/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Architektos am 08.10.2015 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    daat Holz um an rodremt Gebei as awer esu onhigienig,do as jo iweral deen Pilz dran durch die Fiechtichkeet.Buerféis do goen,daat muss een sich schon mol iwerleen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Architektos am 08.10.2015 08:52 Report Diesen Beitrag melden

    daat Holz um an rodremt Gebei as awer esu onhigienig,do as jo iweral deen Pilz dran durch die Fiechtichkeet.Buerféis do goen,daat muss een sich schon mol iwerleen.

    • Marcelo am 08.10.2015 13:34 Report Diesen Beitrag melden

      Architektos.... Entferw eng higieneg universiteit am.baechten komplett steril, Wou een buerfeiss ronderem goen kann. den diplom and studien selwer Sollen nierwesaessleg sin, just keng fiechtegkeet soll entstoen a scho guer keng pilzen, vir d menschheet waer daat jo fatal! ...... Bei der umaeldung Sollen engem dobei otemschutz esou wei en Astma-spray ausgehändegt gin, Vir de fall vun enger Uni-Pilz-invasioun...... Am eecht... Wien sicht ausser fleit dir, eng Schoul Wou een buerfeiss goen kan, a keen holz verschafft guef Wou iwerall e Pilz dran ass?!

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