Eurozone

30. August 2013 15:41; Akt: 30.08.2013 16:16 Print

Arbeitslosigkeit stabilisiert sich

Die Arbeitslosigkeit in Europa war im Juli ebenso hoch wie im Vormonat. Die Arbeitslosenquote in den 17 Ländern mit Euro-Währung lag im Monatsvergleich bei 12,1 Prozent.

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Griechenland bleibt das Sorgenkind der Eurozone mit einer Arbeitslosenquote von 27,6 Prozent. (Bild: DPA)

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Das teilte das statistische Amt der EU (Eurostat) am Freitag in Luxemburg mit. Dies bedeutet, dass im Juli in der Eurozone 19,231 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren - 15 000 weniger als im Vormonat. In der gesamten EU gab es 26,654 Millionen Arbeitslose, 33 000 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2012 stieg jedoch die Arbeitslosenquote an: Damals lag sie in der Eurozone bei 11,5 und in der EU bei 10,5 Prozent.

Die Wirtschaft in den 17 Euro-Ländern war zwischen April und Juni erstmals nach sechs Quartalen wieder gewachsen. Grund dafür waren vor allem Impulse aus den Schwergewichten Deutschland und Frankreich. In anderen Staaten wie Italien, Spanien und den Niederlanden schrumpfte die Wirtschaft nach wie vor, wenn auch langsamer. Die höchste Arbeitslosenquote gibt es nach wie vor in Griechenland (27,6 Prozent im Mai 2013) und in Spanien (26,3 Prozent im Juli). Nur in Österreich (4,8) war die Arbeitslosenquote niedriger als in Deutschland (5,3 Prozent) und Luxemburg (5,7 Prozent).

Das Statistische Amt der EU gab gleichzeitig bekannt, das sinkende Energiepreise den teuerungsdruck in der Eurozone vermindern. Die jährliche Inflationsrate sank im August gegenüber dem Vormonat um 0,3 Punkte auf 1,3 Prozent. Bei Raten von bis zu und nahe 2 Prozent ist nach den Regeln der Europäischen Zentralbank (EZB) Preisstabilität im gemeinsamen Währungsgebiet gewährleistet.

(L’essentiel Online / dpa)

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