Der Speichel verrät's

30. April 2012 11:22; Akt: 01.05.2012 21:38 Print

Neue Drogentests am Steuer

LUXEMBURG - Ab dem 1. Mai wird die Polizei ein neues Testgerät einsetzen, das den Konsum von Drogen am Steuer schnell nachweisen kann.

storybild

Drogenkonsum am Steuer wird ab Dienstag durch die Polizei noch schneller erfassbar sein - dank neuer Messgeräte. (Bild: AFP)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Bei dem neuen Testverfahren wird dem Verdächtigen mit einem Wattestäbchen Speichel entnommen, der dann in den Erkennungsapparat «DrugWipe 5S» der Marke Securitec eingeführt wird. Fällt der Test positiv aus, wird eine Blut- oder Urinprobe angeordnet.

Bevor jemand aber überhaupt als verdächtig ausgemacht und dem Speicheltest unterzogen werden kann, muss er laut Polizei eine Reihe von Prüfungen in Sprachartikulation oder Pupillenreaktion über sich ergehen lassen.

Alle gängigen Drogen detektierbar

Das Testgerät kann laut Polizei eine breite Palette verbreiteter Drogen erkennen, darunter THC (der aktive Wirkstoff des Cannabis), Amphetamine, MDMA («Ecstasy»), Morphine (Heroin, etc.) oder Kokain.

Wer den Test trotz begründetem Verdacht auf Drogenkonsum ablehnt, dem droht der sofortige Führerscheinentzug.

Die Einführung der neuen, strengeren Kontrollen wurden im April 2011 durch die Regierung beschlossen, eine entsprechende Gesetzesänderung war dafür notwendig.

(L'essentiel Online/mth/Tageblatt Online)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ron T. am 02.05.2012 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ah sou, a wann een den Alkoholstest refuséiert da kritt een de Führerschäin net direkt ofgeholl, waat sin daat dann erem fir Stasimethoden? Daat do seet dem Jugendlechen dass et besser ass Alkohol ze drénken wann ee firt well een dann säi Führerschäin mi laang behällt, egal waat! A kee Mensch seet eppes, mir Letzebuerger akzeptéieren jo emmer alles waat de Staat eis well ennerjubelen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ron T. am 02.05.2012 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Ah sou, a wann een den Alkoholstest refuséiert da kritt een de Führerschäin net direkt ofgeholl, waat sin daat dann erem fir Stasimethoden? Daat do seet dem Jugendlechen dass et besser ass Alkohol ze drénken wann ee firt well een dann säi Führerschäin mi laang behällt, egal waat! A kee Mensch seet eppes, mir Letzebuerger akzeptéieren jo emmer alles waat de Staat eis well ennerjubelen...