Stress für Schüler

10. Februar 2015 16:21; Akt: 10.02.2015 16:26 Print

Lehrerstreit für Eltern zum falschen Zeitpunkt

LUXEMBURG - In den Sommerferien hätten Lehrer und Ministerium ihren Konflikt austragen sollen, sagt die Elternvereinigung am Dienstag. Nun leiden die Schüler.

storybild

Fapel-Präsidentin Jutta Lux-Hennecke (Mitte) kritisiert das Vorgehen von Bildungsministerium und Lehrern. (Bild: Thomas Holzer)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der aktuelle Konflikt zwischen Lehrern und Bildungsministerium stößt dem Luxemburger Verband der Elternvereinigungen (Fapel) sauer auf. Vor allem der Zeitpunkt des Streits sei bedauerlich und erzeuge Unsicherheit. «Dieser Konflikt sollte in den Sommerferien stattfinden. Die Schüler haben schon genug Stress während der Prüfungsvorbereitung. Damit sind sie im Vergleich mit anderen Ländern ohnehin realtiv spät dran», beklagt Fapel-Präsidentin Jutta Lux-Hennecke.

Darüber hianus argumentiert de Präsidentin für eine größere Zahl an Lehrern, allerdings besser ausgewählte. Die Lehrkräfte sollten auch aufgrund ihrer Lehrmotivation und ihrem Bezug zu Luxemburg ausgewählt werden. Beim Thema Sprache spricht sich die Fapel für Luxemburgisch als Integrationssprache aus - und die Wahlmöglichkeit zwischen Deutsch und Französisch. Zusätzlich bedauert Lux-Hennecke, dass der Austausch des Religionsunterrichts durch Ethik nicht ausreichend diskutiert worden sei.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.