Neues Weltraumprojekt

03. Februar 2016 11:45; Akt: 03.02.2016 12:39 Print

Luxemburg will Mineralien von Asteroiden abbauen

LUXEMBURG - Das Großherzogtum will die Rohstoffe auf Asteroiden nicht länger ungenutzt lassen. Das Wirtschaftsministerium arbeitet bereits an der Gewinnung der Ressourcen.

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Jean-Jacques Dordain (links) und Etienne Schneider informierten am Mittwoch über das neue Weltraumprojekt.

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Luxemburg will seine Aktivitäten im Weltraum erweitern. Wie der ehemalige Leiter der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und jetzige Regierungsberater Jean-Jacques Dordain mitteilt, wolle das Großherzogtum Rohstoffe von Asteroiden gewinnen. Nun müsse Luxemburg Investoren für das Gebiet gewinnen. Auch aus diesem Grund ist das Budget für das Projekt «spaceresources.lu» noch nicht festgelegt.

«Unser Ziel ist es, Zugang zu einer Fülle von bisher unerforschten Mineralressourcen zu bekommen, die derzeit noch auf leblosen Steinen durch den Weltraum trudeln. Und das, ohne dabei natürliche Lebensräume zu beschädigen», erläutert Wirtschaftsminister Etienne Schneider.

Vorreiter in Europa

Damit ist Luxemburg das erste europäische Land, das Privatunternehmen die rechtlichen Möglichkeiten eröffnet, Ressourcen im All abzubauen. Der Staat werde dabei in Forschungs- und Entwicklungsprojekte investieren. Auch die Beteiligung am Kapital dieser Unternehmen sei vorgesehen. Neben Dordain helfen zwei Experten aus den USA und China als Berater. In zwei bis drei Monaten soll dann der Gesetzesentwurf stehen.

«Die Landung auf einem Asteroiden war vor ein paar Jahren noch Science-Fiction», sagt Dordain. «Heute ist es technisch möglich.» Die Kosten für das Projekt lesen sich allerdings schwindelerregend: Um 63 Gramm an Mineralien auf die Erde zu bringen, müsste die Nasa fast eine Milliarde US-Dollar bezahlen.

Die Initiative aus Luxemburg kommt rund zwei Monate nach der Absegnung einer neuen US-Gesetzgebung durch Präsident Barack Obama, die die kommerzielle Nutzung der Ressourcen auf Asteroiden und dem Mond genehmigt. Der sogenannte «Space Act» sieht vor, dass jedes Material, das von einem amerikanischen Unternehmen oder Satellit gefunden wird, den USA gehört.

(Frédéric Lambert/afp/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • lady M am 04.02.2016 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    elo fänken se awer un komplett durchzedréihnen :)))))

  • Stärestebs am 04.02.2016 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Elo dréiën sie komplett durch a gréifen no de Stären ... verpuffen ons Pensiounsbeitreg elo am Weltall an ons Kanner kennen sech mol keng Wunneng op deser Welt leeschten a gin mam Fanger am Mond am Reen stoë gelooss?! D'Mama an de Papa mat hieren Jonggesellepayen an d'Bomi an de Bopa mat hieren Jonggesellepensiounen këmmeren sech jo ... !!! D'Zukunft vun onseren Kanner ass net an de Stären, mä op deser Welt! ... Hu mir déih Verpolverungsdiktatur do gewielt??? ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Stärestebs am 04.02.2016 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Elo dréiën sie komplett durch a gréifen no de Stären ... verpuffen ons Pensiounsbeitreg elo am Weltall an ons Kanner kennen sech mol keng Wunneng op deser Welt leeschten a gin mam Fanger am Mond am Reen stoë gelooss?! D'Mama an de Papa mat hieren Jonggesellepayen an d'Bomi an de Bopa mat hieren Jonggesellepensiounen këmmeren sech jo ... !!! D'Zukunft vun onseren Kanner ass net an de Stären, mä op deser Welt! ... Hu mir déih Verpolverungsdiktatur do gewielt??? ...

  • lady M am 04.02.2016 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    elo fänken se awer un komplett durchzedréihnen :)))))