New York

09. November 2017 10:12; Akt: 09.11.2017 10:18 Print

Protest-​​Schreie gegen Trump bleiben hilflos

Zum Jahrestag der Wahl Donald Trumps wollten Gegner hilflos zum Himmel schreien. In New York übernahmen Antifaschisten die Regie.

Hörbarer als die «hilflosen Schreie» waren in New York Antifaschisten. (Video: Martin Suter)

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Die Aktion erregte im Vorfeld viel Häme. Weil sie sich gegen Präsident Donald Trump hilflos vorkommen, planten Gegner des Republikaners für den Jahrestag seiner Wahl Schrei-Proteste. In 25 US-Städten von Boston, Philadelphia, Austin bis New York wollten sie sich in Gruppen versammeln und Urschreie in den Nachthimmel ausstoßen.

Trump-Anhänger freuten sich auf die Aktion. «Während diese verwirrten Tölpel den Mond anheulen, werde ich mir ein Glas Wein einschenken und mir die CNN-Berichterstattung der Wahlnacht von 2016 noch einmal ansehen», schrieb eine Autorin von PJ Media. «Gute Zeiten, gute Zeiten.»

Antifaschisten übernehmen

Zumindest in New York kam der Protest dann aber anders. Auf dem Washington Square fand man fast mehr Journalisten als Protestierende vor. Und kaum jemand holte tief Luft und röhrte in die Nacht. Stattdessen übernahmen Agitatoren der Antifa-Bewegung die Regie und riefen zu anhaltenden Straßenprotesten auf. Mehr als ein Dutzend Gleichgesinnte stimmten aber nicht ein (Video oben).

Ob mit Schreien oder ohne: Der Protest gegen Trump blieb eher hilflos.

(L'essentiel)

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