Drama im Hühnerstall

15. Oktober 2014 13:18; Akt: 15.10.2014 14:22 Print

Putins Sibirischer Tiger randaliert in China

Ein vom russischen Präsidenten Wladimir Putin in die freie Wildbahn entlassener Sibirischer Tiger hat im Nordosten Chinas offenbar einen Hühnerstall attackiert.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Tierschützer in China sorgen sich um einen vom russischen Präsidenten Wladimir Putin freigelassenen Tiger. Experten seien in die Grenzregion um die Gemeinde Luobei geschickt worden, um die Raubkatze aufzuspüren und vor aufgebrachten Bauern zu schützen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Der in Russland freigelassene Sibirische Tiger soll auf einem Bauernhof in der nordostchinesischen Provinz Helongjiang vor einigen Tagen fünf Hühner gerissen haben. Mehrere Zeitungen in China berichteten am Mittwoch über den Vorfall.

Drei Tiger, ein schwarzes Schaf

Das Tier mit dem Namen «Kuzya» ist einer von drei Sibirischen Tigern, die Putin im Mai in der Region Amur in Russlands Osten in die Freiheit entlassen hatte. «Kuzya» war damals 19 Monate alt. Das Tier ist mit einem Peilsender ausgestattet und hatte vor einiger Zeit bereits die Grenze nach China überquert.

In freier Wildbahn gibt es laut Xinhua nur noch 500 der bedrohten Tiere. Sie leben vorwiegend im Osten Russlands, in Nordostchina und auf der koreanischen Halbinsel. China schätzt die Zahl der wenigen verbliebenen Tiger in der Grenzregion zu Russland auf 18 bis 22.

(L'essentiel/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.