Nach tödlichem Unfall

18. August 2015 15:16; Akt: 18.08.2015 15:18 Print

Sperrzone soll Nürburgring sicherer machen

NÜRBURG - Nach dem tödlichen Unfall im März soll unter anderem eine Sperrzone für mehr Sicherheit auf der Rennstrecke Nürburgring sorgen.

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Der Nürburgring soll sicherer werden. (Bild: DPA)

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Der Nürburgring soll auch als Konsequenz aus dem tödlichen Unfall im März sicherer werden. Für die Nordschleife solle deshalb unter anderem eine Sperrzone im Bereich Schwedenkreuz eingeführt werden, sagte der Sprecher der Betreibergesellschaft Capricorn Nürburgring, Uwe Baldes, am Dienstag.

Außerdem seien zusätzliche Schutzzäune geplant. Mit dem 16-Punkte-Sicherheitsplan solle das Tempolimit verzichtbar werden, das in einigen Abschnitten nach dem Unfall verhängt wurde. Die Betreiber hatten das Konzept am Montag einem Runden Tisch vorgelegt, an dem unter anderem der Deutsche Motorsport-Bund, der ADAC und die Autoindustrie teilnahmen. Die weltberühmte Rennstrecke existiert seit 1927.

Einzigartigkeit erhalten

Ein Zuschauer kam Ende März ums Leben, als der britische Nissan-Pilot Jann Mardenborough bei einem Langstreckenrennen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und es gegen einen Reifenstapel gekracht war. Hintergrund des Sicherheitskonzepts ist auch das turnusmäßige Auslaufen der Lizenz Ende 2015 nach drei Jahren, die der Ring beim Automobil-Weltverband FIA wieder beantragt.

Der Sprecher sagte, das Ziel sei, bis Saisonbeginn Mitte März 2016 sieben der 16 Punkte umzusetzen. DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, der nicht am Runden Tisch teilnahm, erklärte per Mitteilung: «Alle Beteiligten wollen die Nordschleife und ihre Einzigartigkeit erhalten. Jedoch ist jedem bewusst, dass wir die Sicherheit erhöhen müssen.»

(L'essentiel/dpa)

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