25. April 2014 09:21; Akt: 25.04.2014 12:18 Print

«Wir haben ein Recht auf Bildung»

Die Kundgebung auf dem Platz Clairefontaine ist zu Ende gegangen. Mehr als 10'000 Schüler und Studenten demonstrierten gegen die Reform der Studienbeihilfen.

Bildstrecke im Grossformat »

automatisches Update
Es tickert für Sie:
K. Smirr, I. Figut, L. Bervard, P. Theobald
12:20
0
Und auch unser Live-Ticker ist am Ende angekommen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. An dieser Stelle folgt in Kürze eine Zusammenfassung.
12:19
0
Die Demonstration ist laut Polizei «ohne Zwischenfälle» zu Ende gegangen.
12:17
0
Das Hochschulministerium hat gerade auf Anfrage von «L'essentiel» erklärt, dass Minister Claude Meisch derzeit nicht verfügbar ist für eine erste Reaktion auf den Streik.
12:16
0
Auch Barry, 16 Jahre, ist zufrieden: «Die Regierung macht einen Fehler, sollte sie uns nicht zuhören.»
12:15
0
Anaïs, 23 Jahre vom Lycée Michel-Rodange, zieht ein positives Fazit: «Der Streik hat gezeigt, dass die Leute motiviert sind. Das ist ermutigend. Wir hoffen, dass wir gehört werden. Wenn nicht, sind wir bereit zurückzukommen.»
12:10
0
Die meisten Schüler und Studenten haben den Platz Clairefontaine verlassen. Kaum einer ist noch motiviert, bis 13/14 Uhr zurück in den Unterricht zu gehen.
11:59
0
Die Abgeordnetenkammer erklärt via Twitter, dass Hochschulminister Claude Meisch und seine Vorgängerin Martine Hansen am Montag ab 20 Uhr in der Sendung «Chamber aktuell» auf Chamber-TV auf die Demo reagieren werden.
11:57
0
Ein paar der schönsten Parolen:

«Wem gehört die Schule? Wem gehört die Uni? Sie ist uns. Und wem gehört die Straße? Sie ist uns!»

«Meisch du klunni, mir wellen uni» (Meisch, du Clown, wir wollen zur Uni»)

«Ils veulent faire un coup? On va faire un coup d'État» («Sie wollen streichen? Wir wollen einen Staatsstreich!)
11:47
0
Die offiziellen Reden sind beendet worden.
11:46
0
Unel-Präsident Pol Reuter: «Wir fordern, dass das Gesetzesprojekt 6670 zurückgenommen wird.» Dabei handelt es sich um die von Minister Meisch geplante Reform des Stipendiensystems.
11:43
0
Kollege David Gloesener macht heute ziemlich coole Fotos von oben. Wir sind begeistert!


11:40
0
In die gleiche Kerbe schlägt Milena Steinmetzer von der Unel. Die Regierung müsse nachhaltig handeln und dürfe nicht an der Bildung sparen.
11:37
0
Lopes: «Herr Meisch (Anm. d. Red.: Bildungsminister) will, dass wir die Lasten der Krise tragen. Wir sind dafür aber nicht verantwortlich. Wir haben ein Recht auf Bildung und jeder Student hat das Recht, an die Uni zu gehen.»
11:32
0
Derzeit läuft die Kundgebung auf dem Platz Clairefontaine. Kevin Lopez von der Conférence nationale des élèves du Luxembourg (CNEL) warnt vor der Reform, da künftig nicht mehr jeder Schüler die nötigen Mittel für ein Studium habe.
11:23
0
Die Streikorganisatoren von der Unel glauben, dass mindestens 17'000 Schüler und Studenten an der Demo teilnehmen. Die Polizei schätzte die Anzahl mehr als 10'000 Personen.
11:22
0
Einige Demonstranten verlassen die Veranstaltung. Patrick will sich nur schnell etwas zu Essen kaufen. Tom hat einen anderen Grund: «Ich habe eine gute Entschuldigung. Ich muss zum Arzt.» Begleitet von seiner Freundin...
11:14
0
Die Demonstranten rufen: «Meisch mir wellen uni» («Wir wollen an die Uni»).
11:08
0
Alle drei Protestzüge sind auf dem Platz Clairefontaine angekommen. Die Polizei spricht von mehr als 10'000 Demonstranten. Die Verkehrsbehinderungen lösen sich nach und nach auf.
11:04
0
Pol, 18 Jahre, aus Belvaux: «Die Bettel-Regierung ist nicht an der aktuellen Situation schuld, sondern ihr Vorgänger. Die frühere Regierung hat die Stipendienbeiträge zu sehr erhöht. Nun rührt die neue Regierung Beiträge an, die für die Studenten eine Errungenschaft sind. Daher das Problem. Ich verstehe, dass die Beihilfen zu hoch sind und dass sie gesenkt werden müssen.»
10:59
0
Die Gewerkschaften LCGB und OGBL hatten in den vergangenen Tagen bereits ihre Unterstützung für die Demo signalisiert. Auch die Bankengewerkschaft Aleba zeigt sich solidarisch, wie sie gerade mitteilt.
10:55
0
Der 26-jährige Andrea, der seit zehn Jahren in Luxemburg wohnt, ist überrascht: «Ich bin es nicht gewohnt, so viele Leute auf der Straße zu sehen.»
10:54
0
Die Demo am Platz Clairefontaine dürfte nicht unbemerkt von einigen Ministern vonstatten gehen, schließlich haben diese ihre Räumlichkeiten in der Nähe, unter anderem der Finanzminister Pierre Gramegna sowie Premierminister Xavier Bettel.
10:53
0
Georges, 17 Jahre aus Belvaux: «Ich mache mit, da jeder Streikende zählt. Nur dann hat die Demo auch Auswirkungen.»
10:48
0
Ein Polizist, der in der Avenue Monterey den Verkehr regelt: «Die Autofahrer haben Geduld. Schlechte Laune gibt's keine.» Wegen des Streiks kommt es zu Verkehrsbehinderungen. Einige Straßen sind zeitweise blockiert.
10:46
0
Der Protestzug, der am Campus Geesseknäppchen startet, ist am Platz Clairefontaine angekommen.
10:41
0
Somit sind 10'500 Demonstranten heute in Luxemburg-Stadt auf der Straße, um gegen die geplante Stipendienreform zu protestieren.
10:38
0
Der Zug am Limpertsberg ist gestartet: 3'500 Personen sind dort dabei, meldet die Polizei.
10:36
0
Véronique, 53 Jahre, beobachtet den Protestzug am Campus Geesseknäppchen. Die Belgierin begrüßt den Streik: «Endlich bewegt sich hier mal was. Es werden so viele Dinge gestrichen und sonst scheint niemand darauf zu reagieren.» Die Mutter hat mit ihren zwei Kindern, 13 und 18 Jahren, über die Demo gesprochen. «Wenn ich jünger wäre, würde ich mich dem Protestzug anschließen.»
10:31
0
Thibault, 18 Jahre: «Ich will nicht studieren, ich möchte ein Café eröffnen. Aber ich bin heute aus Prinzip mit dabei, denn ich finde es ungerecht, wenn dem Bildungssystem Mittel entzogen werden. Ich gestehe, dass zwei Prozent meiner Motivation am Streik teilzunehmen daher kommt, dass ich heute nicht allein mit einem Lehrer im Unterricht sitzen wollte.»
10:27
0
Warum sollen die Studienstipendien zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren reformiert werden? Hier verschaffen wir euch einen Überblick.
10:24
0
Vom Geesseknäppchen aus haben sich um 10.15 Uhr rund 3'000 Personen auf den Weg in Richtung Innenstadt gemacht, wie die Polizei meldet.
10:22
0
Wer schauen möchte, was sonst noch so über den Streik gezwitschert wird, sollte sich einmal hier umschauen.
10:18
0
Kollege David Gloesener twittert ein schönes Foto vom Bahnhofsviertel


10:12
0
Der Protestzug am Bahnhof ist gestartet. Dort haben sich laut Polizei 4000 Demonstranten eingefunden.
10:05
0
500 Schüler haben sich am Campus Geesseknäppchen zusammengefunden.
09:44
0
«Wenn mehr als 10'000 Demonstranten kämen, wäre es ein Erfolg», meinen Schülerinnen am Campus Geesseknäppchen.
09:38
0
Die Demonstranten werden darauf hingewiesen, dass ein Streik nicht zum Schwänzen da ist. «Wer nicht am Streik teilnimmt, muss zurück in den Unterricht. Niemand geht nach Hause. Wer nicht bis zum Ende bleibt, geht wieder in die Schule. Trinkt keinen Alkohol und macht keinen Blödsinn. Wenn ihr es macht, wird man morgen in allen Zeitungen lesen, dass wir nur das im Sinn haben. Und kein Vandalismus!», ermahnt der Präsident des Schülerkomitees des Lycée des Garçons in Esch-sur-Alzette die Teilnehmer.
09:29
0
Am Campus Geesseknäppchen warten die erste Demonstranten seit 9 Uhr auf den Start des Protestzugs, der für 10 Uhr vorgesehen ist. «Unsere Eltern verstehen und unterstützen uns», sagen Jugendliche aus Hesperingen. «Unsere Zukunft steht auf dem Spiel. Warum wird auf dem Rücken der Jugend gespart? Die Tram wird beispielsweise Millionen kosten. Man könnte auch an anderen Stellen sparen.»
09:28
0
Schüler und Studierende versammeln sich derzeit an drei Standorten in Luxemburg-Stadt: auf dem Limpertsberg, am Campus Geesseknäppchen sowie am Bahnhof.
Zum Thema
Fehler gesehen?

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean Fries am 25.04.2014 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ech waar lo just (10:15) an sou engem Bus, wou zirka 20 Schüler aus der Uewerstad op d'Gare (!) gefuer sin. Keng Aanung firwaat ? Mé waat dei e Schwachsinn zesummen schwätzen, do freet én sech ob dei je eng Uni vu banne wärte gesin. An di meescht hun sech Gedanke gemaach, wou se sech lo treffe sollen, am McDo oder am Quick. Mir gouf iwel an ech sin puer Statiounen eischter erausgeklomm wi ech eigentlech wollt.

  • tom birchen am 25.04.2014 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • tom birchen am 25.04.2014 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    • tom birchen am 25.04.2014 11:41 Report Diesen Beitrag melden

      Antwort an tom birchen

    einklappen einklappen
  • Jean Fries am 25.04.2014 10:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ech waar lo just (10:15) an sou engem Bus, wou zirka 20 Schüler aus der Uewerstad op d'Gare (!) gefuer sin. Keng Aanung firwaat ? Mé waat dei e Schwachsinn zesummen schwätzen, do freet én sech ob dei je eng Uni vu banne wärte gesin. An di meescht hun sech Gedanke gemaach, wou se sech lo treffe sollen, am McDo oder am Quick. Mir gouf iwel an ech sin puer Statiounen eischter erausgeklomm wi ech eigentlech wollt.