Florange

06. Dezember 2012 21:10; Akt: 06.12.2012 21:24 Print

ArcelorMittal verschiebt Umweltprojekt

FLORANGE - ArcelorMittal wird das Projekt Ulcos, das als Hoffnungsträger für den Betrieb eines Hochofens in Florange galt, vorerst nicht realisieren.

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ArcelorMittal hat angeblich technische Schwierigkeiten bei der Realisierung des Projekts Ulcos. (Bild: AFP)

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Weiterer Schlag für die Stahlarbeiter von ArcelorMittal im lothringischen Florange: Das Projekt Ulcos wird vorerst nicht realisiert. Bei diesem Vorhaben soll das Kohlendioxid bei der Eisenproduktion im Hochofen aufgefangen und unterirdisch gelagert werden.

ArcelorMittal habe das Projekt zurückgezogen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit. Als Grund werden technische Schwierigkeiten angeführt. Im Projekt eingebunden war einer der zwei Hochöfen von Florange, die der Stahlkonzern abgeschaltet hat.

Das Projekt habe man noch nicht abgeschrieben, heißt es bei ArcelorMittal. Angesichts der technischen Schwierigkeiten könne es derzeit nicht realisiert werden, so der Konzern. Die Forschungsarbeiten, insbesondere in Maizières-les-Metz, würden fortgesetzt.

Von der EU mitfinanziert

Das Projekt galt den Stahlarbeitern von Florange lange als Garantie, dass zumindest einer der Hochöfen wieder in Betrieb genommen werden könnte. Die EU-Kommission sollte das unter anderem von mehreren europäischen Stahlunternehmen getragene Projekt mitfinanzieren.

Mit Ulcos sollte die Stahlherstellung umweltverträglicher gemacht werden. Ulcos steht für «Ultra-low Carbon dioxide». Am Projekt beteiligten sich insgesamt 48 Unternehmen aus 15 europäischen Ländern.

(L'essentiel Online/tageblatt.lu)

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