Eurozone überwacht

19. März 2013 16:41; Akt: 19.03.2013 17:06 Print

Banken stehen ab März 2014 unter Superaufsicht

Ab März 2014 wird die Spuerkeess sowie alle Großbanken der Euro-Zone von einer zentralen Bankenaufsicht überwacht. Damit sollen Krisen wie in Zypern verhindert werden.

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In Luxemburg werden ab 2014 die BCEE sowie Filialen von internationalen Großbanken zentral überwacht. (Bild: Editpress)

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Mitten in der zyprischen Finanzkrise haben sich EU-Staaten und Europaparlament auf die gemeinsame Bankenaufsicht für die Eurozone geeinigt. Die neue Kontrollinstanz soll schrittweise bis März 2014 bei der Europäischen Zentralbank (EZB ) aufgebaut werden. «Das ist ein wichtiger Schritt nach vorne, der die Eurozone stärker macht», sagte EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier am Dienstag in Brüssel.

Die einheitliche Kontrolle für Geldhäuser der Eurozone ist ein zentraler Baustein einer europäischen Bankenunion - sie soll die Finanzbranche sicherer machen. «Wir hätten mit einem solchen Mechanismus viele Krisen vermeiden können», sagte Barnier. «Mit der EZB hätten wir auch für Zypern die aktuelle Lage verhindern können.» Die Inselrepublik braucht wegen ihrer maroden Banken Hilfen internationaler Geldgeber von 10 Milliarden Euro - die Beteiligung von Sparern an dem Programm ist höchst umstritten.

Es fallen laut EU-Kommission etwa 6'000 Banken der Eurozone direkt oder indirekt unter die neue Aufsicht. Direkt von der EZB kontrolliert werden sollen nach früheren Angaben davon etwa 140 bis 150 Institute. In Luxemburg fallen darunter sowohl die Spuerkeess (BCEE) als auch Filialen von weltweit operierenden Großbanken. Bisher werden sie allein von der Finanzaufsicht CSSF und der Luxemburger Zentralbank überwacht.

(L'essentiel Online/dpa)

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