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06. September 2019 07:23; Akt: 06.09.2019 07:41 Print

Brexit-​​Drama – Was kommt als nächstes?

Für alle, die im Brexit-Chaos den Überblick verloren haben – hier eine Auflistung der wichtigsten Termine.

Die einen versuchen es vor Gericht, andere mobilisieren zivilen Widerstand, um Premier Johnson an einem EU-Austritt ohne Vertrag zu hindern. Der geht in die Offensive. (Video: Tamedia)

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Acht Wochen vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens am 31. Oktober geht das Ringen um den Brexit in die heiße Phase.

Diese Termine lassen sich absehen:

6. September:

Das Oberhaus in London wird aller Voraussicht nach das Gesetz gegen den No-Deal-Brexit verabschieden. Sollten die Lords keine Änderungen vornehmen, kann es als nächstes Königin Elizabeth II. zur Unterschrift vorgelegt werden. Andernfalls muss es nochmals ins Unterhaus.

In Brüssel stehen am Freitag abermals Gespräche des britischen Brexit-Unterhändlers David Frost mit Experten der EU-Kommission an. Die EU wartet nach wie vor auf konkrete Vorschläge, wie die britische Regierung den umstrittenen Backstop für Irland ändern will.

9. September:

Das Gesetz gegen den No-Deal-Brexit dürfte mit der Unterzeichnung durch die Queen in Kraft treten. Am selben Tag will der britische Premierminister Boris Johnson erneut über eine Neuwahl abstimmen lassen, bevor das Parlament möglicherweise in die Zwangspause geschickt wird.

11. September:

Die Botschafter der EU-Staaten befassen sich mit der Entwicklung im Brexit-Streit.

12. September:

Spätestens an diesem Tag soll das britische Parlament in die Zwangspause gehen.

16. September:

Das EU-Parlament kehrt aus seiner Sommerpause zurück.

14. Oktober:

Das britische Parlament wird durch Verlesung des Regierungsprogramms durch die Queen wiedereröffnet.

15. Oktober:

Gewünschter Wahltermin der Johnson-Regierung für eine Parlamentswahl in Großbritannien.

In Brüssel wollen die verbliebenen 27 bleibenden EU-Mitgliedsstaaten auf Ministerebene über den Brexit beraten.

17. und 18. Oktober:

EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs.

19. Oktober:

Frist im Gesetz gegen No-Deal-Brexit läuft ab. Sollte bis dahin kein Austrittsabkommen ratifiziert sein, muss der britische Premierminister eine Verschiebung des Brexits beantragen.

31. Oktober:

Voraussichtlich letzter Tag der britischen EU-Mitgliedschaft.

(L'essentiel/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dusninja am 06.09.2019 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Zum 19. Oktober fehlt nur die klitzekleine Information, dass der PM nicht nur die Verschiebung beantragen sondern die EU auch Zustimmen muss! Nicht ganz unwichtiges Detail. Aber man darf davon ausgehen, dass die Briten uns in der EU erhalten bleiben. Gibt es eigentlich schon Wetten bis wann?

  • Germaine am 06.09.2019 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Brexit nervt !

  • Guy Michels am 06.09.2019 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    1. November neues Referendum über Verbleib in der Eu-Zone. Da passiert gar nichts... Die Briten sind schlecht informiert einfach damals mit dem Referendum überrollt worden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phil am 06.09.2019 21:14 Report Diesen Beitrag melden

    It worked before, and it will work after! Keep on track, Bojo!????

  • Dusninja am 06.09.2019 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Zum 19. Oktober fehlt nur die klitzekleine Information, dass der PM nicht nur die Verschiebung beantragen sondern die EU auch Zustimmen muss! Nicht ganz unwichtiges Detail. Aber man darf davon ausgehen, dass die Briten uns in der EU erhalten bleiben. Gibt es eigentlich schon Wetten bis wann?

  • Germaine am 06.09.2019 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    Brexit nervt !

  • Guy Michels am 06.09.2019 10:26 Report Diesen Beitrag melden

    1. November neues Referendum über Verbleib in der Eu-Zone. Da passiert gar nichts... Die Briten sind schlecht informiert einfach damals mit dem Referendum überrollt worden.

  • Julie am 06.09.2019 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    Dass jemand wie Johnson Regierungschef werden konnte zeugt von dem dramatischen Zustand des britischen Parlaments. Diejenigen die die den Backstop ausgebrütet haben sollten allerdings auch zum Arzt ! Der Backstop ist nur ein weiterer Aufschub zum Finden einer Lösung eines Problems für das man seit Jahren keine Lösung findet, eine Grenze zu Nordirland ist so unausweichlich wie die Grenzen zu anderen Nicht-EU-Staaten. Mit einem Hard-Brexit wird es genau diese Grenze auch geben, entweder man ist in der EU oder eben nicht.