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24. Januar 2020 08:23; Akt: 24.01.2020 08:33 Print

EU-​​Innenminister beraten über Migrationspolitik

Im kroatischen Zagreb diskutieren die EU-Minister über die seit Jahren blockierte Migrationspolitik. Schwerpunkt ist die Sicherheit und der Kampf gegen Schmuggler.

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Ein Flüchtling putzt sich im Flüchtlingslager auf der griechischen Insel Samos seine Zähne. (Bild: DPA/Angelos Tzortzinis)

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Die EU-Innenminister beraten am Freitag über die seit Jahren blockierte Migrationspolitik der Staatengemeinschaft. Bei dem Treffen im kroatischen Zagreb dürfte auch die Lage im Bürgerkriegsland Libyen sowie auf den griechischen Ägäis-Inseln eine Rolle spielen. Schwerpunkt der Gespräche soll jedoch die Sicherheit der EU sowie der Kampf gegen Menschenschmuggler sein. Beschlüsse wird es nicht geben.

Die EU-Außenminister hatten nach der Berliner Libyen-Konferenz beschlossen, die Marineoperation «Sophia» mit neuem Fokus wiederaufleben zu lassen. Die Mission vor der libyschen Küste soll sich auf die Durchsetzung des UN-Waffenembargos konzentrieren. Am Rande dürften aber auch in Seenot geratene Migranten gerettet werden.

Die EU-Staaten sind über die Migrationspolitik tief zerstritten. Östliche EU-Länder wie Polen und Ungarn wollen sich partout nicht dazu verpflichten lassen, Asylbewerber aufzunehmen. Südliche Staaten wie Italien und Griechenland fordern bei der Aufnahme von Migranten mehr Unterstützung. Die neue EU-Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen wird voraussichtlich im März einen neuen Vorschlag für die europäische Migrationspolitik vorlegen. Darüber müssten die EU-Staaten und das Europaparlament anschließend verhandeln.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kritiker am 24.01.2020 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Verhandeln u. verhandeln u. alles weiter laufen lassen. Das jetzige System ist sehr ungerecht; denn nur die zahlungskräftige Migranten u. Abenteurer gelangen nach Europa u. bekommen auf Steuerzahlerskosten eine Rundumversorgung pur, währen die Zurückgebliebenen ihrem Schicksal weiter überlassen werden. Es geht eigentlich auch gar nicht um Flüchtlingshilfe, sondern um eine gezielte u. politisch gesteuerte Umvolkung!

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  • Jack @ Kritiker am 24.01.2020 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau et geet em Macht an Kontroll vun der Bevölkerung, dei Idee haaten aanerer och schon dat lescht Joorhonnert. Lo maan se et just aanescht.

  • Jack am 24.01.2020 22:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grenzen zou, se sollen eng demande bei sech doheem an daat Land maan wou se hi wellen, bdann kann een se iwwerpreiwen sou kann een de Räbbi an Gangsteren direkt ofweisen. USA an Astralien Russland maan dat net aanescht! PS sin kee Rassist, iwwerleen just e bessi, wat den Asselborn opfeiert as Propaganda.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jack @ Kritiker am 24.01.2020 22:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ganz genau et geet em Macht an Kontroll vun der Bevölkerung, dei Idee haaten aanerer och schon dat lescht Joorhonnert. Lo maan se et just aanescht.

  • Jack am 24.01.2020 22:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Grenzen zou, se sollen eng demande bei sech doheem an daat Land maan wou se hi wellen, bdann kann een se iwwerpreiwen sou kann een de Räbbi an Gangsteren direkt ofweisen. USA an Astralien Russland maan dat net aanescht! PS sin kee Rassist, iwwerleen just e bessi, wat den Asselborn opfeiert as Propaganda.

  • Kritiker am 24.01.2020 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Verhandeln u. verhandeln u. alles weiter laufen lassen. Das jetzige System ist sehr ungerecht; denn nur die zahlungskräftige Migranten u. Abenteurer gelangen nach Europa u. bekommen auf Steuerzahlerskosten eine Rundumversorgung pur, währen die Zurückgebliebenen ihrem Schicksal weiter überlassen werden. Es geht eigentlich auch gar nicht um Flüchtlingshilfe, sondern um eine gezielte u. politisch gesteuerte Umvolkung!

    • pitti am 24.01.2020 13:08 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz richtig.

    • Jean am 26.01.2020 08:42 Report Diesen Beitrag melden

      In Polen und Ungarn gibt es keine terroristischen Anschläge

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