Subventionen

12. Dezember 2012 18:41; Akt: 12.12.2012 18:48 Print

Filmwirtschaft erhält Millionen vom Staat

LUXEMBURG – Der Staat hat im vergangenen Jahr über den Filmfund mehr als 30 Millionen Euro für Kino-Produktionen ausgegeben.

Trailer zu «Doudege Wénkel». (Quelle: Youtube)

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29 Filme haben im vergangenen Jahr von der staatlichen Filmförderung profitiert. Sie teilten sich rund 6 Millionen Euro. Unterstützt wurden damit die Entwicklung oder das Drehbuchschreiben (rund 580 000 Euro) sowie die Produktion (5,48 Millionen Euro). 2010 waren es noch 4,7 Millionen Euro.

Den größten Anteil erhielt «Doudege Wénkel» von Christophe Wagner (Samsa Film). Luxemburgs erster Thriller wurde mit 1,25 Millionen Euro gefördert, dicht gefolgt von «D'Symmetrie vum Päiperlek». Der Film entstand bei Iris Productions und wurde von Paul Scheuer und Maisy Hausemer realisiert.

Zertifikate werden abgeschafft

Für 24 Projekte erhielten die Produzenten insgesamt 24,8 Millionen Euro über die sogenannten audiovisuellen Investitionszertifikate zurück, das heißt durch das steuerliche Absetzen der Produktionskosten. Diese Summe deckt 30 Prozent der Investitionen ab, die in Luxemburg in audiovisuelle Produktionen fließen. Dieses System soll in Zukunft abgeschafft werden. Künftig soll der Filmfund für jedes Projekt entscheiden, ob und wie viele Fördermittel zuerkannt werden.

Trailer zu «D'Symmetrie vum Päiperlek»:

Quelle: Youtube.

(L'essentiel Online)

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