Homeoffice

24. Juni 2020 09:05; Akt: 24.06.2020 09:56 Print

Franzosen dürfen bis 31. August zuhause arbeiten

LUXEMBURG – Nachdem bereits Belgien die Aussetzung der Homeoffice-Regelung für Pendler bis zum 31. August verlängert hat, zieht nun auch Frankreich nach.

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Gute Nachrichten für französische und belgische Pendler, die in Luxemburg arbeiten. Die Aussetzung der Steuerregelung wird bis 31. August verlängert. (Bild: DPA/Sebastian Gollnow)

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Gute Nachrichten für die etwas mehr als 100.000 französischen Pendlern, die in Luxemburg arbeiten: Auch Frankreich hat zugestimmt, die steuerlichen Regelungen für die Telearbeit für zwei weitere Monate außer Kraft zu setzen. Dies teilte Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna (DP) am Mittwochmorgen via Twitter mit. Bislang durften die 105.814 im Großherzogtum angestellten Franzosen 29 Tage im Jahr im Homeoffice arbeiten, ohne dass es zu einer Doppelbesteuerung kam.

Für die Zeit der Corona-Pandemie wurden die begrenzten Homeoffice-Tage eingefroren – jetzt auch für die Monate Juli und August. «Dies ist eine sehr gute Nachricht. Die Regelung wird den Übergang für Unternehmer und Mitarbeiter erleichtern», schreibt Gramegna.

Bereits am Montag wurde bekannt, dass die Telearbeitstage für die 40.000 belgischen Grenzgänger bis zum 31. August eingefroren werden.

So können Arbeitstage, an denen aufgrund der Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zu Hause gearbeitet wurde, offiziell als in Luxemburg durchgeführt angesehen werden. Die Toleranzschwelle betrug bisher 29 Tage im Jahr für die Franzosen, 24 Tage pro Jahr für die Belgier und 19 Tage jährlich für die Deutschen.

(aub/L'essentiel)

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