Super-Gau

24. Juli 2015 08:35; Akt: 24.07.2015 08:41 Print

Gänseblümchen mutieren rund um Fukushima

Nach dem Super-Gau von Fukushima mussten die Anwohner die Gegend verlassen. Zurück blieben Tiere und Pflanzen. Das sieht man ihnen heute an.

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Vier Jahre nach der Nuklear-Katastrophe von Fukushima ist in der Gegend rund um das havarierte Atomkraftwerk noch lange nicht alles beim Alten. Greenpeace warnt die Menschen davor, in ihre Häuser zurückzukehren, selbst entfernte Bezirke seien noch immer stark radioaktiv verstrahlt.

Davon scheinen auch Bilder aus dem rund 110 Kilometer vom Unglücksort entfernten Nasusiobara zu zeugen, die derzeit im Netz viral gehen. Sie zeigen unterschiedlich deformierte Margeriten (siehe Bildstrecke). Die einen haben Stängel, die sich irgendwo geteilt haben, bei anderen sind die Blüten zusammengewachsen. Normal ist auf den Aufnahmen kein Exemplar.

Auslöser der Mutationen, die Experten «Verbänderung» nennen, könnte ein durch die Strahlung ausgelöstes genetisches Ungleichgewicht sein. Möglich ist aber auch, dass sich die Blumen durch Sonnenstrahlen oder Bakterienbefall verändert haben. Ähnliche Mutationen gab es auch schon in anderen Teilen der Welt – vor allem beim Löwenzahn.

(L'essentiel/fee)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ¨Haagen Nic am 24.07.2015 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nein die Pflanzen haben sich einfach nur emanzipiert, sie wollen nicht mehr in das alte Schema passen. Das hat doch mit Strahlen nichts zu tun, ihr Dummerschen, Japan hat doch die meisten gesunden Hundertjährigen der Welt. Oder es ist einfach nur eine neue Spezies die wir bald auch in Cattenom antreffen werden. Sehet es doch positiv. Strahlen aus den Reaktoren helfen beim Erhalt des Artenreichtums bei Flora und Fauna. Ist das nicht schön!! Nehmet jeden Tumor mit Humor bald werden sie zu unserem Alltag gehören!!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • ¨Haagen Nic am 24.07.2015 10:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nein die Pflanzen haben sich einfach nur emanzipiert, sie wollen nicht mehr in das alte Schema passen. Das hat doch mit Strahlen nichts zu tun, ihr Dummerschen, Japan hat doch die meisten gesunden Hundertjährigen der Welt. Oder es ist einfach nur eine neue Spezies die wir bald auch in Cattenom antreffen werden. Sehet es doch positiv. Strahlen aus den Reaktoren helfen beim Erhalt des Artenreichtums bei Flora und Fauna. Ist das nicht schön!! Nehmet jeden Tumor mit Humor bald werden sie zu unserem Alltag gehören!!!