Flaschen und Tränengas

10. Juli 2019 07:20; Akt: 10.07.2019 07:44 Print

Geplante Abschiebung in Leipzig eskaliert

Mehr als 300 Menschen versammelten sich Dienstag, um eine Abschiebung zu verhindern. Mit Sofas, Regalen und Zimmerpflanzen blockierten sie die Straße.

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In der deutschen Stadt Leipzig ist eine geplante Abschiebung aus dem Ruder gelaufen. Zahlreiche Menschen versuchten am Dienstagabend, die Abschiebung zu verhindern. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Die Abschiebung war eigentlich für Dienstagabend 20.30 Uhr geplant, wie die sächsische Polizei im Kurzbotschaftendienst Twitter in der Nacht auf Mittwoch schrieb. In der Hildegardstraße im Leipziger Osten hätten sich dann aber «zahlreiche Menschen» versammelt, um die Abschiebung zu verhindern.

Der Grünen-Politiker Jürgen Kasek sprach auf Twitter von mehr als 300 Menschen und mehr als zehn Einsatzwagen der Polizei. Ein Foto zeigt, wie die Straße mit Sofas und weiteren Möbeln blockiert wurde.

Es fliegen Steine und Flaschen

Der Mensch, der abgeschoben werden sollte, wurde offenbar dennoch weggebracht. Er befinde sich «nicht mehr vor Ort», schrieb die Polizei. Einsatzkräfte der Polizei und ihre Fahrzeuge wurden aber in der Nacht weiterhin blockiert. Als die «eingeschlossenen Kollegen und Funkstreifenwagen» freibekommen werden sollten, seien die Polizisten «attackiert» worden, erklärte die Polizei. Die Polizei setzte Tränengas ein.

Grünen-Politiker Kasek sprach auf Twitter von geworfenen Flaschen. «Situation eskaliert völlig, Flaschen fliegen durch die Luft. Tränengas in der Luft.»

(L'essentiel/chk/sda)

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