Deutliche Worte

20. Januar 2020 07:19; Akt: 20.01.2020 07:23 Print

Johnson weist Putin harsch zurecht

Am Rande der Libyen-Konferenz in Berlin hat sich der britische Premier kritisch zu seinem russischen Amtskollegen geäußert.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der britische Premierminister Boris Johnson hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei deren Treffen in Berlin am Sonntag deutlich die Meinung gesagt. Das teilte die britischen Regierung mit.

«Es wird keine Normalisierung unserer bilateralen Beziehungen geben, bis Russland die destabilisierende Aktivität beendet, die Großbritannien und unsere Verbündeten bedroht (...)», sagte Johnson einer Mitteilung des Regierungssitzes Downing Street zufolge am Rande der Libyen-Konferenz. Russland untergrabe den Schutz britischer Bürger und «unsere kollektive Sicherheit», sagte Johnson demnach weiter.

Russland bestreitet «Mordversuch»

Der britische Premier brachte zudem den Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia zur Sprache, den er als «schamlosen Mordversuch an unschuldigen Menschen auf britischem Boden» bezeichnete. London macht Moskau für das Attentat im englischen Salisbury im März 2018 verantwortlich. Der Kreml streitet das ab.

Skripal und seine Tochter, die mit dem in der Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok vergiftet wurden, überlebten nur knapp. Eine unbeteiligte Frau, die mit dem Gift in Kontakt kam, starb.

Die beiden Politiker trafen in Berlin im Rahmen der Libyen-Konferenz erstmals seit dem Amtsantritt Johnsons im Sommer vergangenen Jahres zusammen.

(L'essentiel/roy/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Germane am 21.01.2020 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Und keiner bekommt mit, das Johnson gar nicht da gewesen ist. :-)

  • Julie am 20.01.2020 19:36 Report Diesen Beitrag melden

    Boris wirkt

  • VIVE PUTIN am 21.01.2020 07:01 Report Diesen Beitrag melden

    Daat as wuel e schlechte Witz ...Wien bedroht dann Russland ?? Iwwerall sin Amerikanesch Truppen stationneiert ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Germane am 21.01.2020 13:09 Report Diesen Beitrag melden

    Und keiner bekommt mit, das Johnson gar nicht da gewesen ist. :-)

  • who cares? am 21.01.2020 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    Trump's Pudel hat gekläfft.

  • VIVE PUTIN am 21.01.2020 07:01 Report Diesen Beitrag melden

    Daat as wuel e schlechte Witz ...Wien bedroht dann Russland ?? Iwwerall sin Amerikanesch Truppen stationneiert ...

  • Susi am 20.01.2020 21:45 Report Diesen Beitrag melden

    War da nicht eine Drohne von Trump aufgestiegen?

  • De_klenge_Fuerzkapp am 20.01.2020 21:31 Report Diesen Beitrag melden

    Mal wieder herrlich anzusehen, wie die Rollmöpse da stehen. Kurz und knackig.