Nordkoreanische Agentur

23. April 2019 05:35; Akt: 23.04.2019 11:14 Print

Kim wird Putin «bald» treffen

Ein Treffen zwischen dem nordkoreanischen Machthaber und dem russischen Präsidenten stehe kurz bevor, sagt die Agentur KCNA in Pjöngjang.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un wird nach offiziellen nordkoreanischen Angaben «bald» nach Russland reisen. Die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA bestätigte am Dienstag entsprechende Angaben des Kreml.

Kim werde «bald die Russische Föderation besuchen auf Einladung» von Präsident Wladimir Putin und «Gespräche» führen, hieß es. Vergangene Woche hatte der Kreml das Treffen angekündigt. Datum und Ort des Treffens wurden noch nicht bekannt gegeben. Nach Berichten russischer, südkoreanischer und japanischer Medien soll es in Wladiwostok im Osten Russlands stattfinden.

Spannungen mit den USA

Russland ist einer der wenigen Verbündeten Nordkoreas. Das letzte Treffen dieser Art fand im Jahr 2011 statt. Damals reiste Kims Vater Kim Jong-il zu Gesprächen mit dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew nach Sibirien.

Die Ankündigung des Treffens erfolgt vor dem Hintergrund von Spannungen zwischen Nordkorea und den USA. Kim hatte sich bei einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr in Singapur grundsätzlich auf eine Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel verständigt. Konkrete Schritte wurden allerdings nicht vereinbart.

Bei ihrem zweiten Gipfel Ende Februar in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi erreichten Kim und Trump keine Einigung über Schritte zur atomaren Abrüstung. Seither gab es mehrfach Berichte über neue Aktivitäten auf nordkoreanischen Raketentestanlagen.

(L'essentiel/chk/sda)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.