Nordkorea

03. August 2017 19:46; Akt: 03.08.2017 19:50 Print

Kims Rakete verfehlt Passagierflieger nur knapp

Nordkorea provozierte am Freitag erneut mit einem Raketentest. Nur wenige Minuten zuvor ist eine Air-France-Maschine über das Gebiet geflogen.

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Am Freitag hat Nordkorea einen weiteren erfolgreichen Raketentest vermeldet. Die Rakete sei 998 Kilometer weit geflogen und ins Japanische Meer gestürzt. Brisant: Nur fünf bis zehn Minuten vorher passierte eine Air-France-Maschine die Stelle der Detonation, melden die US-Sender CNN und ABC News.

Als die Rakete ins Wasser einschlug, befand sich die Maschine rund 110 Kilometer weiter nördlich. Es handelte sich um den Flug 293 von Tokio nach Paris mit 323 Passagieren an Bord.

Der Flug der Boeing 777 sei «ohne Zwischenfälle» verlaufen, sagte ein Vertreter der Airline dem Sender ABC News. «Darüber hinaus überprüft Air France in Zusammenarbeit mit den Behörden ständig potenziell gefährliche Überführungszonen und passt seine Flugpläne dementsprechend an.»

USA im Visier

Nordkorea arbeitet seit Jahren an der Entwicklung von Atomwaffen sowie Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe womöglich bis in die USA getragen werden könnten. Der UNO-Sicherheitsrat verhängte mehrfach Sanktionen gegen das international weitgehend isolierte Land.

Am vergangenen Freitag feuerte Nordkorea zum zweiten Mal innerhalb eines Monats eine Interkontinentalrakete ab. Machthaber Kim Jong-un verkündete, die Rakete könne Ziele in den gesamten USA treffen. Nach Einschätzung von Experten könnte die Rakete sogar New York erreichen. Umstritten ist allerdings, ob dies auch der Fall wäre, wenn sie mit einem nuklearen Sprengkopf bestückt würde.

(L'essentiel/woz/sda)

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