Ab an die Tanke!

15. September 2019 17:46; Akt: 15.09.2019 18:35 Print

Öl-​​Preisanstieg nach Drohnen-​​Attacke erwartet

Nach Drohnenangriffen auf die größte Erdölraffinerie Saudi-Arabiens dürfte der Ölpreis nun deutlich steigen. Laut Experten könnte gar die Marke von 100 Dollar wieder in Reichweite rücken.

Die Erdölraffinerie von Abqaiq wurde von Drohnen in Brand gesetzt. Darauf ist Erdölproduktion eingebrochen. Zu den Drohnenangriffen hatten sich die Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen bekannt. (Video: Shagul Tamil via Storyful)

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Der Ölpreis dürfte am Montag nach den verheerenden Angriffen auf Förderanlagen in Saudi-Arabien deutlich steigen – vermutlich zwischen fünf und zehn Dollar pro Fass. Teilweise rechnen Experten sogar mit Panik, die Marke von 100 Dollar könnte wieder in Reichweite rücken, sollte das Königreich nicht in der Lage sein, schnell wieder seine normale Kapazität zur Verfügung zu stellen.

Ein Insider sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende, es werde vermutlich eher Wochen als Tage dauern, bis die Förderung wieder wie gewohnt laufe. Durch Drohnenangriffe auf Standorte des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in Abkaik und Churais wurde eine Fördermenge von 5,7 Millionen Barrel pro Tag bis auf weiteres lahmgelegt.

Das ist mehr als die Hälfte der täglichen Ölproduktion des Königreichs. Zu dem Beschuss haben sich die Huthi-Rebellen im Jemen bekannt, die dem Iran nahestehen – dem Erzfeind Saudi-Arabiens in der Region. Die USA machten den Iran für die Attacken verantwortlich.

Fünf Prozent des weltweiten Angebots

Der gegenwärtige Ausfall entspreche in etwa fünf Prozent des weltweiten Angebots, sagte Samuel Ciszuk vom Analysehaus ELS. Andere Experten betonten, dass am Markt Sicherheitsbedenken bislang nur teilweise berücksichtigt worden seien. Die Angriffe stellten eine neue Dimension dar, sagte etwa Analyst Christyan Malek von der US-Großbank JP Morgan. Der Markt werde dies nun einpreisen und der Preis in den nächsten drei bis sechs Monaten auf 80 bis 90 Dollar pro Fass steigen. Die Nordsee-Sorte Brent kostet momentan gut 60 Dollar, US-Leichtöl WTI knapp 55 Dollar.

Gary Ross von Black Gold Investors sagte, solche Attacken wie am Samstag seien schwer zu verhindern und könnten immer wieder vorkommen. Tilak Doshi von der auf die Energiebranche spezialisierten Beratungsgesellschaft Muse & Stancil ergänzte, Abkaik sei das Herz der Ölförderung in Saudi-Arabien. Dies komme nun hinzu zu Sicherheitsbedenken in der Straße von Hormus, wo immer wieder Tanker angegriffen wurden. Noch schlimmer wären direkte Kampfhandlungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran, sagte Doshi. «Regierungen in der Region werden nun womöglich die US-Regierung und ihre harten Sanktionen gegen das Regime im Iran stärker unterstützen.»

(L'essentiel/reuters)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 15.09.2019 22:41 Report Diesen Beitrag melden

    Se sont les pays producteurs qui sont responsables du réchauffement climatique.

  • Hellgring am 15.09.2019 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    an waat seet Greta dan vun där Sauerei an Sau-diarabia.Weivill CO2 an Sauerstoff as dan do verpolfert gin....

  • Arm am 15.09.2019 21:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es kann auch die USA gewesen sei damit sie ihr Öl verkaufen können wie sagt Donald America zuerst

Die neusten Leser-Kommentare

  • Spekulantius am 16.09.2019 10:54 Report Diesen Beitrag melden

    Alles Panikmache. Der Iran kann genug Erdöl lierfern um das zu kompensieren. Trump sollte ihn nur lassen.

  • Léon am 15.09.2019 22:41 Report Diesen Beitrag melden

    Se sont les pays producteurs qui sont responsables du réchauffement climatique.

  • Arm am 15.09.2019 21:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es kann auch die USA gewesen sei damit sie ihr Öl verkaufen können wie sagt Donald America zuerst

  • Hellgring am 15.09.2019 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    an waat seet Greta dan vun där Sauerei an Sau-diarabia.Weivill CO2 an Sauerstoff as dan do verpolfert gin....