Präventionskampagne

27. Oktober 2014 12:23; Akt: 27.10.2014 14:43 Print

Polizei macht Kinder fit für den Straßenverkehr

LUXEMBURG - Zwei neue Broschüren belehren Kinder über das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Sei es zu Fuß, sei es auf dem Fahrrad.

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Paul Hammelmann, Präsident der Straßensicherheit, hält Präventionsarbeit für grundlegend. Foto: L'essentiel/Thomas Holzer

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Lernen, wie man sich sicher im Straßenverkehr bewegt - dafür ist es nie zu früh. Seit über 50 Jahren arbeitet die Polizei mit der Straßenverkehrssicherheit zusammen, um ihre pädagogische Arbeit in den Schulen zu verstärken. Vom Puppentheater im Kindergarten bis zum Straßenparcours für junge Radfahrer - jährlich informieren gut 50 Polizisten zwischen 12.000 und 16.000 Kinder über Sicherheit im Straßenverkehr.

Zu dieser Arbeit gesellen sich jetzt zwei neue Broschüren, welche die Polizei gemeinsam mit dem Kooperationspartner Luxlait entwickelt hat. Am Montag wurden die beiden Broschüren in den Gebäuden von Luxlait vorgestellt. In den Broschüren begleitet das neue Maskottchen «de klenge Wiermchen» die Kinder auf dem Schulweg und erklärt, wann die Straße überquert werden kann oder wie ein Fahrrad ausgestattet sein muss. Die Broschüren wenden sich an junge Fußgänger zwischen sechs und acht Jahren und an junge Radfahrer zwischen neun bis zehn Jahren.

Tempo-Limit vor Schulen senken

Die Initiative zeigt, dass kein Teil der Unfallprävention beschnitten werden soll. «Es hat vielleicht in den vergangenen Jahren keinen schweren Unfall mit einem Kind in der Nähe einer Schule gegeben, aber das ist kein Grund, die Präventionsarbeit zu vernachlässigen», erklärt Paul Hammelmann, Präsident der Straßensicherheit. Hammelmann hält diese Präventionsarbeit für grundlegend: «Die Erfahrung zeigt, dass es wichtig ist, ab einem sehr frühen Alter verantwortungsbewusst zu machen».

Für Thierry Fehr, Leiter für Verkehrsbelehrung der Großherzoglichen Polizei, darf bei der Unfallprävention kein Aspekt vernachlässigt werden. «An Schulen muss wachsam gefahren werden. Zu Beginn jedes Schuljahres verstärkt die Polizei ihre Präsenz und stellt sicher, dass niemand seine guten Gewohnheiten vergisst», führt Fehr aus. Neben der Belehrung sei auch die Ausstattung wichtig: Die Kommunen sollen die notwendigen Geschwindigkeitshindernisse wie Bodenwellen schaffen und die zulässige Höchstgeschwindigkeit an Schulen senken, fordert der Leiter für Verkehrsbelehrung der Großherzoglichen Polizei.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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