Donald Trump

11. August 2020 12:06; Akt: 11.08.2020 12:07 Print

«Schüsse hatten vielleicht gar nichts mit mir zu tun»

Eine Pressekonferenz mit dem US-Präsidenten musste unterbrochen werden. Agenten des Secret Service hatten auf einen Mann geschossen, der möglicherweise bewaffnet war.

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Wegen Schüssen beim Weißen Haus musste US-Präsident Donald Trump eine Pressekonferenz in seinem Amtssitz kurz unterbrechen. «Es gab Schüsse draußen», erklärte Trump, als er keine zehn Minuten später zu den Reportern zurückkehrte. Der Secret Service teilte später mit, ein 51-jähriger Mann habe sich einem Sicherheitsbeamten genähert und behauptet, mehrere Waffen bei sich zu haben. Dann habe der Mann eine Schieß-Position eingenommen, woraufhin ihm der Beamte in den Oberkörper geschossen habe. Beide seien ins Krankenhaus gebracht worden. Ob der Mann tatsächlich bewaffnet gewesen war, teilte der Secret Service nicht mit.

Bilder des Nachrichtensenders CNN zeigten Sicherheitskräfte – offenbar auf dem Gelände des Weißen Hauses –, die durch ein Tor in einem Zaun liefen. Die Ermittlungen dauern an.

«Ich war überrascht»

Trump war bei der Pressekonferenz aus dem Raum geführt worden, nachdem ein Mitarbeiter an ihn herangetreten war und ihn leise zum mitkommen aufgefordert hatte. Der US-Präsident gab einen Laut der Verwunderung von sich, schaute noch einmal in den Presseraum und ging dann ruhig aus dem Zimmer.

«Sie waren überrascht, ich war überrascht, und ich denke auch, dass das ziemlich ungewöhnlich war», sagte Trump bei seiner Rückkehr den wartenden Journalisten. Er wisse nicht, ob der angeschossene Mann ihm gegenüber schlechte Absichten gehegt habe. «Es könnte auch gar nichts mit mir zu tun gehabt haben.»

Bildstrecke: «Schüsse hatten vielleicht gar nichts mit mir zu tun»

«Sehe ich aufgewühlt aus?»

«Die Welt ist immer schon ein gefährlicher Ort gewesen», sagte Trump weiter und lobte den Secret Service, dessen Arbeit «fantastisch» sei. Er fühle sich sehr sicher und habe keine Sekunde daran gedacht, nicht wieder in den Presseraum zurückzukommen. «Sehe ich aufgewühlt aus?», fragte er rhetorisch nach einer entsprechenden Frage eines Medienvertreters. Ein vollständiger Bericht zu dem Vorkommnis werde folgen, versprach der US-Präsident.

Auch noch gut eine Stunden nach dem Vorfall war das Weiße Haus weiträumig abgeriegelt, wie ein dpa-Reporter in Washington berichtete. Dutzende Wagen versperrten die Zugangswege zum Amtssitz des US-Präsidenten. Auch auf dem Dach des Hauses bezogen Uniformierte Stellung. TV-Bilder von der Nordost-Ecke des Weißen Hauses zeigten ebenfalls viele Polizisten und Einsatzkräfte.

(L'essentiel/SDA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 11.08.2020 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haha den Bunkerboy haat sech nees feig verstoppt

  • WhaleWhisperer am 11.08.2020 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Hatte ein Sicherheitsmann vor dem Weissen Haus einen überhitzten Kopf in der prallen Sonne, dadurch eine Fata Mogana gesehen und dann darauf geschossen?

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  • irgendeen am 11.08.2020 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haha den Bunkerboy haat sech nees feig verstoppt

  • WhaleWhisperer am 11.08.2020 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Hatte ein Sicherheitsmann vor dem Weissen Haus einen überhitzten Kopf in der prallen Sonne, dadurch eine Fata Mogana gesehen und dann darauf geschossen?