Kehrtwende

25. September 2016 10:42; Akt: 25.09.2016 10:44 Print

Ted Cruz unterstützt Donald Trump nun doch

Am Parteitag der Republikaner sorgte Senator Ted Cruz für einigen Wirbel, als er seinem Widersacher Trump die Unterstützung verweigerte. Jetzt hat er es sich anders überlegt.

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Happy End zwischen den zwei Kontrahenten: Donald Trump (links) und Ted Cruz während einer TV-Debatte. (Archivbild) (Bild: Rhona Wise)

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Der im Vorwahlkampf der Republikaner unterlegene Senator Ted Cruz will bei der Präsidentschaftswahl nun doch für seinen Rivalen Donald Trump stimmen. Auf dem Parteitag der Republikaner hatte Cruz noch für viel Aufsehen gesorgt, als er sich nicht für Trump aussprach.

«Nach vielen Monaten der sorgfältigen Überlegungen, Gebete und der Befragung meines Gewissens habe ich beschlossen, dass ich am Wahltag den republikanischen Kandidaten wählen werde, Donald Trump», erklärte Cruz am Freitag auf Facebook. Gleichzeitig ermutigte er Wähler, die nicht Hillary Clinton als Präsidentin haben wollten, ebenfalls für Trump zu stimmen.

Beachtliche Kehrtwende

Mit der Ankündigung vollzieht Cruz eine beachtliche Kehrtwende, nachdem er und Trump sich einen erbitterten und mit persönlichen Beleidigungen gespickten Wahlkampf geliefert hatten. Dieser gipfelte auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner im Juli in der öffentlichen Weigerung des Senators, Trump zu unterstützen.

In seiner Rede forderte Cruz die Republikaner stattdessen auf, «ihrem Gewissen» zu folgen, und wurde von den Parteitagsteilnehmern laut ausgebuht.

Trump «zutiefst geehrt»

Der erzkonservative Senator aus dem US-Bundesstaat Texas war Anfang Mai aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgestiegen. Dass er Trump nun doch unterstützt, könnte dem Immobilienmilliardär weitere Stimmen vor allem konservativer Wähler bringen, besonders aus dem Kreis der christlich-evangelikalen US-Bürger, die den Kern der Anhängerschaft von Cruz ausmachen.

Trump zeigte sich erfreut über die Unterstützung durch Cruz. Er fühle sich «zutiefst geehrt», erklärte er. «Wir haben die Schlacht ausgefochten und er war ein harter und brillanter Gegner», erklärte Trump.

(L'essentiel/chk/sda)

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