Angriff ìm Golf von Oman

13. Juni 2019 11:14; Akt: 13.06.2019 13:13 Print

Wurde der Tanker von einem Torpedo getroffen?

Zwei Rohöl-Tanker wurden im Golf von Oman attackiert. Einer davon soll in Flammen stehen.

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Die norwegische Seefahrtsbehörde hat einen Angriff auf den Öltanker «Front Altair» im Golf von Oman bestätigt. Das unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Schiff sei am frühen Morgen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Iran attackiert worden.

Es sei von drei Explosionen an Bord berichtet worden, das Schiff brenne, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Die Crewmitglieder seien nicht zu Schaden gekommen. Hintergründe seien unklar, man rate norwegischen Schiffen aber, bis auf Weiteres Abstand zu iranischen Fahrwassern zu halten.

Auch die omanische Küstenwache erklärte der norwegischen Zeitung «Dagbladet», es habe einen Angriff gegeben. Es sei zu einer Explosion an Bord des norwegischen Schiffes gekommen, sagte ein Küstenwachensprecher der Zeitung. Laut Medienberichten wurde das norwegische Schiff möglicherweise von einem Torpedo getroffen.

Die iranische Nachrichtenagentur schreibt, dass der Tanker mittlerweile gesunken sein. Alle Crew-Mitglieder konnten gerettet werden. Ein Sprecher der Reederei widersprach dem jedoch in einer ersten Stellungnahme: «Unser Schiff ist nicht gesunken». Der Tanker sei noch über Wasser.

«Sicherheitszwischenfall» auf zweitem Schiff

Das zweite Schiff namens «Kokuka Courageous» hingegen sei bei einem «Sicherheitszwischenfall» am Donnerstagmorgen beschädigt worden, teilte die deutsche Reederei Bernhard Schulte Shipmanagement (BSM) in Singapur mit. 21 Seeleute seien von dem mit Methanol beladenen Frachter gebracht worden. Ein Mitglied der Crew sei leicht verletzt worden.

Um welche Art von Zwischenfall es sich handelte, wollte ein Sprecher des Unternehmens nicht sagen. Nach Angaben der Reederei besteht keine Gefahr, dass dieses Schiff sinkt. Die Ladung sei «intakt». Der Schaden sei auf der Steuerbordseite im hinteren Teil des Frachters, sagte der Sprecher.

Schiff gehört zu Hamburger Reederei

Die 21 Seeleute seien alle mit einem Rettungsboot auf ein anderes Schiff gebracht worden, die «Coastal Ace». Der leicht verletzte Seemann habe dort Erste Hilfe bekommen. Bei den Seeleuten handle es sich ausnahmslos um Philippiner.

Der Zwischenfall ereignete sich diesen Angaben zufolge in etwa 70 Seemeilen Entfernung vom arabischen Emirat Fudschairah und etwa 14 Seemeilen entfernt von der iranischen Küste. Die BSM gehört zur Hamburger Reederei Schulte Group.

US-Marine im Einsatz

Zuvor hatte die US-Marine gemeldet, dass sie zwei Notrufe erhalten habe. US-Schiffe seien in der Region unterwegs und leisteten Hilfe, teilte die 5. Flotte der US-Marine in Bahrain mit. Die Notrufe seien am Morgen zwischen 6.00 und 7.00 Uhr Ortszeit (5.00 und 6.00 MESZ) eingegangen.

Bereits vor vier Wochen hatten die VAE Sabotageakte gegen vier Handelsschiffe im Golf von Oman gemeldet. Nach saudi-arabischen Angaben wurden zwei Tanker des Landes schwer beschädigt. Die genauen Umstände blieben jedoch unklar.

(L'essentiel/fss/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • à réfléchir am 14.06.2019 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    wenn es wirklich Torpedos waren sollte man prüfen ob die Amis nicht zufälligerweise ein U-Boot in der Gegend haben.

  • loshein am 13.06.2019 16:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein paar billige Drohnen genügen dem Iran um den Amis Milliardenkosten aufzubürden.

Die neusten Leser-Kommentare

  • à réfléchir am 14.06.2019 08:04 Report Diesen Beitrag melden

    wenn es wirklich Torpedos waren sollte man prüfen ob die Amis nicht zufälligerweise ein U-Boot in der Gegend haben.

  • loshein am 13.06.2019 16:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ein paar billige Drohnen genügen dem Iran um den Amis Milliardenkosten aufzubürden.