Mordrate

23. April 2018 07:30; Akt: 23.04.2018 07:34 Print

2018 könnte Mexikos blutigstes Jahr werden

Die Mordrate hat in Mexiko um 20 Prozent zugelegt: Im ersten Quartal dieses Jahres wurden bereits 7667 Personen getötet, so viele wie noch nie zuvor.

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Die Gewalt in Mexiko geht hauptsächlich von Drogenbanden aus: Ein Opfer eines Tötungsdeliktes wird zu Grabe getragen. (Archivbild) (Bild: Felix Marquez)

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Die Mordrate in Mexiko ist weiter gestiegen. Im ersten Quartal 2018 wurden 7667 Personen getötet, wie aus einer Statistik der Regierung vom Sonntag hervorgeht. Das seien 20 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Allein im März wurden den Angaben zufolge 2729 Menschen getötet. Die meisten seien erschossen worden. Im Januar gab es demnach 2549 Morde, im Februar 2389 Tötungsdelikte.

Feldzug der Regierung gegen Drogenkartelle

Die Gewalt geht von Banden aus, die im Drogenhandel aktiv sind und überdies für Treibstoffdiebstahl, Entführungen, Erpressungen und andere kriminelle Handlungen verantwortlich sind.

Mit 25.339 Morden galt das Jahr 2017 bereits als das blutigste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor zehn Jahren.

Seit 2006 wurden im Drogenkrieg in Mexiko rund 200.000 Menschen ermordet. 2006 startete die Regierung einen Feldzug gegen die Drogenkartelle. Kritiker machen den Einsatz maßgeblich für den Anstieg der Morde verantwortlich. Im Juli finden in Mexiko Präsidentschafts-, Kongress-, und Regionalwahlen statt.

(L'essentiel/chk/sda)

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