Sanktionen

05. November 2017 12:52; Akt: 05.11.2017 12:56 Print

Kanada verbietet Putin-​​Vertrautem die Einreise

30 Regierungsvertretern aus Russland wird die Mitschuld am Tod eines Anwalts vorgeworfen. Nun dürfen sie nicht mehr nach Kanada einreisen.

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Kanada verhängte Einreiseverbote gegen 30 russische Regierungsvertreter und fror ihre Vermögen ein. Zu denjenigen, die von den Strafmaßnahmen betroffen sind, zählt mit Russlands Chefermittler Alexander Bastrykin ein enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin.

Das Außenministerium in Ottawa warf ihnen am Freitag eine Mitschuld am Tod des Anti-Korruptionsanwalts Sergej Magnitski vor, der 2009 in russischer Haft starb.

Russische Botschaft empört

Die Sanktionen signalisierten deutlich, dass Kanada gegen Einzelpersonen vorgehe, die von erheblicher Korruption profitierten oder in Menschenrechtsverletzungen verwickelt seien, erklärte Außenministerin Chrystia Freeland. Die russische Botschaft in Ottawa kritisierte die Strafmaßnahmen als «absolut gegenstandslos und verwerflich».

Die Sanktionen wurden nach Angaben des kanadischen Außenministeriums auf Basis eines neuen Gesetzes verhängt. Dieses erlaubt es der Regierung, Strafmaßnahmen gegen Personen zu erlassen, die nach ihrer Auffassung Menschenrechtsverstösse begangen haben.

(L'essentiel/roy/sda)

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