Heikles Manöver

01. Februar 2018 12:54; Akt: 01.02.2018 13:07 Print

Jet kreuzt US-​​Militärflieger mit 1,5 Metern Abstand

Die USA werfen Russland ein heikles Militärmanöver vor. Ein Kampfjet hat sich über dem Schwarzen Meer auf eineinhalb Meter einem US-Militärflugzeug genähert.

Während eines Aufklärungsflugs tauchte plötzlich ein russischer Jet vor dem US-Militärflugzeug auf. (Video: US Navy/Storyful)

Zum Thema

Eine EP-3-Maschine der US-Marine befand sich auf einem Aufklärungsflug, als sich ein russischer Kampfjet auf knapp eineinhalb Metern näherte. Dies berichtet CNNunter Berufung auf das Pentagon. Die Mission der US-Marine musste wegen des Vorfalls vorzeitig abgebrochen werden.

«Derart unsichere Aktionen erhöhen das Risiko von Fehlkalkulationen und Kollisionen», sagt Heather Nauer, Sprecherin des US-Außenminieriums, zu CNN. «Das US-Flugzeug operierte dem internationalen Gesetz entsprechend und hat diese russische Aktion nicht provoziert.» Laut dem Außenministerium war es ein Jet des Typs SU-27, der den Flugweg des amerikanischen Militärfluzeugs im internationalen Luftraum gekreuzt habe.

«Unidentifiziertes Flugobjekt»

In Moskau wehrt man sich jedoch gegen die Vorwürfe. Ein «unidentifiziertes Flugobjekt» habe sich der Grenze zum russischem Luftraum genähert.

Der russische Jet habe sich dann in einer «sicheren Distanz» genähert und das US-Flugzeug identifiziert. Der amerikanische Jet wurde darauf begleitet, um eine Verletzung des russischen Luftraumes zu verhindern. Danach sei der SU-27 zur Basis zurückgekehrt.

(L'essentiel/kaf)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.