Zahlungen an Playboy-Model

20. Juli 2018 20:12; Akt: 20.07.2018 20:15 Print

Heimliche Tonaufnahme bringt ihn in Bedrängnis

US-Präsident Trump soll für das Schweigen eines Ex-Models bezahlt haben. Eine Aufnahme des Gesprächs mit seinem Ex-Anwalt Cohen bestätige dies.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Eine Aufnahme eines Gesprächs zwischen Donald Trump und seinem ehemaligen Anwalt Michael Cohen könnte dem US-Präsidenten nun zum Verhängnis werden. Das FBI stellte das von Cohen heimlich aufgenommene Band bei der Durchsuchung von Cohens Büro sicher.

Im Gespräch geht es um eine Zahlung an das Ex-Playboy-Model Karen McDougal, wie die «New York Times» berichtet. Sie soll 2006 eine Affaire mit Trump gehabt haben. Das war kurz vor der Geburt von Trumps jüngstem Sohn Barron. Die Beziehung habe rund ein Jahr gedauert.

Model soll für Schweigen bezahlt worden sein

McDougal soll laut der Zeitung 150.000 Dollar während Trumps Wahlkampf in 2016 erhalten haben. Damit soll sie zum Schweigen gebracht worden sein.

Das aufgezeichnete Gespräch fand zwei Monate vor der Präsidentschaftswahl statt, die Trump 2016 gewann. Trump und Cohen diskutierten eine Zahlung an das ehemalige Model McDougal, berichtet die New York Times.

Zahlung sei nie getätigt worden

Der jetzige Anwalt von Trump, Rudolph Giuliani, bestätigt gegenüber der Zeitung, dass dieses Gespräch stattgefunden habe. Jedoch sei die diskutierte Zahlung nie getätigt worden. Giuliani: «Nichts in diesem Gespräch weist darauf hin, dass Donald Trump im Vornherein von der Zahlung gewusst hatte.» Die Aufnahme sei deshalb ein entlastendes Beweisstück, das Trump zu Gunsten komme.

Das FBI untersucht derzeit, inwiefern Cohen daran beteiligt ist, Frauen für ihr Schweigen bezahlt zu haben. Damit seien unangenehme Geschichten während des Wahlkampfes von Trump unter den Teppich gekehrt worden. Cohen war jahrelang der Anwalt des US-Präsidenten. Derzeit scheint er immer mehr willig zu sein, mit dem FBI zu kooperieren und gegen Trump auszusagen.

(L'essentiel/sil)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • loshein am 21.07.2018 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In Bedrängnis? Wieso? Er lügt wenn er den Mund aufmacht, die Presse hat schon über 1000 Lügen auf der Liste, den Pappnasen die ihn gewählt haben kratzt das nicht. Auf eine mehr kommt‘s nicht mehr an.

Die neusten Leser-Kommentare

  • loshein am 21.07.2018 10:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    In Bedrängnis? Wieso? Er lügt wenn er den Mund aufmacht, die Presse hat schon über 1000 Lügen auf der Liste, den Pappnasen die ihn gewählt haben kratzt das nicht. Auf eine mehr kommt‘s nicht mehr an.