«Schlepper lügen»

01. März 2016 16:00; Akt: 01.03.2016 16:03 Print

Wien will Flüchtlinge mit Warnplakaten vergraulen

«Asyl nur befristet», «Kein Familiennachzug ohne Einkommen» - mit solchen Slogans will Österreich potentielle Flüchtlinge von einer Reise nach Europa abhalten.

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Es sei «eine Frage der Fairness, die Menschen bereits in ihrer Heimat über die Verschärfungen des Asylrechts in Österreich zu informieren», sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Dienstag in Wien. Aus diesem Grund hat die Regierung in Wien eine Anti-Werbung in Kabul und vier weiteren großen Städten gestartet.

Die Kampagne solle auch auf andere Herkunftsländer der Flüchtlinge ausgedehnt werden. Die Afghanen stellen eine der größten Flüchtlingsgruppen, werden aber seit wenigen Wochen nicht mehr auf die Balkan-Route gelassen.

Neben der Plakatwerbung setzt Österreich auf Hinweise auf bis zu 1000 Web-Seiten in Afghanistan, auf Zeitungsinserate und soziale Medien. Auch Linienbusse in Kabul sollen mit entsprechender «Anti»-Werbung herumfahren. Es gehe darum, den Falschinformationen der Schlepper eine eigene Informationspolitik entgegenzusetzen, hieß es in Wien.

(L'essentiel/pat/sda)

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