Türkei

24. März 2020 11:18; Akt: 24.03.2020 12:49 Print

Acht Bürgermeister in der Südosttürkei abgesetzt

Acht Bürgermeister der pro-kurdischen Partei HDP wurden in der Südosttürkei abgesetzt. Nach HDP-Angaben wurden seit den Wahlen 32 HDP-Bürgermeister abgesetzt, 21 davon inhaftiert.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstellt der HDP, der verlängerte Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu sein. (Bild: DPA/Burhan Ozbilici)

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Die türkischen Behörden haben acht Bürgermeister der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP wegen Terrorvorwürfen abgesetzt. Betroffen seien die Bezirke in den südöstlichen Provinzen Batman, Diyarbakir, Bitlis, Siirt und Igdir, teilte die HDP am Dienstag mit. Die Polizei habe zuvor Razzien in den Bezirksbüros durchgeführt und mehrere HDP-Politiker festgenommen.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete unter Berufung auf das Innenministerium, Ankara habe Zwangsverwalter in den Bezirken eingesetzt. Gegen die Bürgermeister werde unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation ermittelt.

21 gewählte Bürgermeister inhaftiert

Seit den Kommunalwahlen Ende März 2019 sind nach Parteiangaben insgesamt 32 HDP-Bürgermeister abgesetzt worden. Zudem sind demnach 21 gewählte Bürgermeister inhaftiert.

Präsident Recep Tayyip Erdogan wirft der HDP, die eine legale Partei ist, vor, der verlängerte Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu sein. Die HDP weist den Vorwurf zurück.

(L'essentiel/dpa)

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