Impfung im Eiltempo

30. März 2021 21:45; Akt: 30.03.2021 21:56 Print

Bhutan will alle Einwohner in einer Woche impfen

Innerhalb einer Woche will das Königreich Bhutan seine Bevölkerung durchgeimpft haben. Es ist auf dem guten Weg, den bisherigen Impfweltmeister Israel vom Thron stürzen.

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Das Impfprogramm in Bhutan verspricht, ein Riesenerfolg zu werden: Erst am Samstag begann das kleine Königreich im Himalaya seine Bevölkerung zu impfen, bis am kommenden Freitag sollen dann alle den ersten Piks erhalten haben.

Die 30-jährige Ninda Dema erhielt in einer Live-Übertragung die erste Dosis in einem Impfzentrum in der Hauptstadt Thimphu. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, wurden allein am ersten Impf-Wochenende 142.000 Personen geimpft - was in etwa 28,8 Prozent der impfberechtigten Bevölkerung ausmacht. In diesem Tempo würde das Land sein Ziel, alle bis am 4. April geimpft zu haben, erreichen und somit zum Impf-Weltmeister aufsteigen.

Grünes Licht vor wenigen Tagen

Bhutan hatte bereits am 20. Januar 150.000 Impfdosen des in Indien hergestellten Astrazeneca-Vakzins erhalten. Als vor wenigen Tagen weitere 400.000 Dosen geliefert wurden, gaben die Gesundheitsbehörden grünes Licht für den Beginn der Impfaktion.

Damit rutscht der bisherige Impfweltmeister Israel auf die zweite Stelle: Gut drei Monate nach Beginn der Impfkampagne haben knapp zwischen 60 und 70 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung und 51 Prozent eine Zweitimpfung erhalten. Fast alle über 70-Jährigen und mehr als 80 Prozent der über 50-Jährigen sind vollständig geimpft. Zuletzt stagnierte die Zahl der täglichen Impfungen aber deutlich. Israel hat rund 9,3 Millionen Einwohner. Ohne Impfung von Kindern und Jugendlichen unter 16 ist nach Einschätzung von Experten keine Herdenimmunität zu erreichen.

(L'essentiel/Karin Leuthold)

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