«Werden dafür bezahlen»

24. September 2021 18:15; Akt: 24.09.2021 18:46 Print

Biden empört über berittene US-​​Grenzschützer

Der amerikanische Präsident Joe Biden brachte am Freitag seine Bestürzung über das Vorgehen von Bundesbeamten gegen Migranten in der Grenzstadt Del Rio zum Ausdruck.

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US-Präsident Joe Biden hat empört auf den Einsatz berittener US-Grenzbeamter gegen Migranten in der Grenzstadt Del Rio reagiert und Konsequenzen angekündigt. «Das ist skandalös. Ich verspreche Ihnen, dass diese Leute dafür bezahlen werden», sagte Biden am Freitag im Weißen Haus in Washington. Die Bilder des Einsatzes seien «schrecklich» und beschämend. «Das wird Konsequenzen haben.» Was dort passiert sei, sei «gefährlich» und «falsch» und sende das falsche Signal aus - national wie international.

Vor wenigen Tagen hatten Aufnahmen des Einsatzes von US-Grenzbeamten auf Pferden gegen Migranten in der Stadt Del Rio in Texas für einen Aufschrei gesorgt und die US-Regierung in Bedrängnis gebracht. Dramatische Fotos und Videos zeigten berittene Beamte des amerikanischen Grenzschutzes dabei, wie sie dort offensichtlich auf aggressive Weise Migranten zusammentrieben. US-Heimatschutzminister Alejandro Mayorkas erklärte daraufhin, eine Untersuchung der Vorfälle laufe. Auch Biden verwies am Freitag auf diese Untersuchung.

Keine Pferde mehr

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, hatte am Donnerstag gesagt, auf den Einsatz von Pferden werde bei Grenzschutzpatrouillen in Del Rio vorerst verzichtet.

In der US-Stadt an der Grenze zu Mexiko hatten sich in den vergangenen Tagen Tausende Migranten, überwiegend aus Haiti, versammelt und unter einer Brücke kampiert - mit dem Ziel, in den USA Schutz zu bekommen. Nach Hilferufen des Bürgermeisters begann die US-Regierung damit, Haitianer in ihre Heimat abzuschieben, was angesichts der prekären Lage in dem Karibikstaat auf scharfe Kritik von Menschenrechtsorganisationen stößt. Die Videos und Fotos der berittenen Grenzschutzbeamten gegen die Migranten hatten die US-Regierung zusätzlich in Erklärungsnot gebracht.

(L'essentiel/DPA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Valchen am 24.09.2021 21:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech Wetten d’Grenzer, sin och ziemlich empört iwwert den Biden! ;—-((

  • Nico am 27.09.2021 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    et misst een emol Amerika ungräifen. Wéi wier et dann emol domat? Mool kucken wéi oft se dann nach iregendwou wellen krich spillen. Ech denken daat wier mol eng Methode déi Iwwerhieflech Natioun emol vun hierem hohen Ross eroof ze hollen. Dann wessen se och emol waat daat heescht an sengem eegene Land net firun ze kommen well se bombadéiert gin. Dann géifen déi dichteg Grenzer op eemol eng aaner sicht kréien.

  • décke lärry am 25.09.2021 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    am amerikaner as rassismus a sklavendreiwerei ëmmer nach fest verankert. eng traureg natioun.

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  • Nico am 27.09.2021 07:53 Report Diesen Beitrag melden

    et misst een emol Amerika ungräifen. Wéi wier et dann emol domat? Mool kucken wéi oft se dann nach iregendwou wellen krich spillen. Ech denken daat wier mol eng Methode déi Iwwerhieflech Natioun emol vun hierem hohen Ross eroof ze hollen. Dann wessen se och emol waat daat heescht an sengem eegene Land net firun ze kommen well se bombadéiert gin. Dann géifen déi dichteg Grenzer op eemol eng aaner sicht kréien.

  • décke lärry am 25.09.2021 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    am amerikaner as rassismus a sklavendreiwerei ëmmer nach fest verankert. eng traureg natioun.

  • Valchen am 24.09.2021 21:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech Wetten d’Grenzer, sin och ziemlich empört iwwert den Biden! ;—-((