US-Präsidentschaftswahlen

20. Oktober 2015 09:36; Akt: 20.10.2015 09:35 Print

Carson und Trump fordern Personenschutz

Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Ben Carson fühlen sich offenbar bedroht. Sie beantragten Wachschutz beim Secret Service.

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Provozieren mit umstrittenen Kommentaren: Präsidentschaftsbewerber Ben Carson (links) und Donald Trump. (Archivbild) (Bild: Keystone/Mark J. Terrill)

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Die republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump und Ben Carson haben Personenschutz durch den Secret Service angefordert. Das teilte ein Sprecher des Heimatschutzministeriums am Montag mit. Demnach kommt es nach dem Antrag der Wahlkampfteams der führenden Kandidaten der Republikaner nun zu einem Prüfprozess, bei dem Heimatschutzminister Jeh Johnson sich mit fünf ranghohen Kongressmitgliedern beraten und dann seine Entscheidung fällen wird. Einem Abgeordneten der Demokraten zufolge stehen die Gespräche aber noch aus.

Personenschutz würde Kampagne legitimieren

Allerdings sind Trump und Carson im Vorwahlkampf mit umstrittenen Kommentaren über ethnische und religiöse Minderheiten aufgefallen und ziehen große Menschenmengen bei ihren Veranstaltungen an. Trump etwa bezeichnete mexikanische Einwanderer als Vergewaltiger und Mörder, während Carson öffentlich Unbehagen über die Möglichkeit eines muslimischen US-Präsidenten äußerte.

Sollten sie tatsächlich Personenschutz durch den Secret Service erhalten, könnten sie dadurch nicht nur Unsummen für ihre Sicherheit sparen. Eine Bewachung durch die für den Wachschutz des Präsidenten zuständige Behörde könnte sich politisch auszahlen und einer Kampagne eines Kandidaten eine gewisse Legitimität verleihen.

(L'essentiel/chk/dapd)

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