Chinesisches Aussenministerium

26. Juli 2021 08:19; Akt: 26.07.2021 08:23 Print

«Dämonisierung Chinas» der USA soll aufhören

Die Amerikaner würden in China einen imaginären Feind sehen, sagt der chinesische Vize-Außenminister bei einem Treffen mit seiner amerikanischen Amtskollegin.

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(Symbolbild) (Bild: AFP)

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Die chinesische Regierung hat den USA eine «Dämonisierung» Pekings vorgeworfen und die Regierung von Präsident Joe Biden zu einer Korrektur ihrer China-Politik aufgefordert. Die Beziehungen zwischen Washington und Peking befänden sich «in einer Sackgasse», sagte der chinesische Vize-Außenminister Xie Feng laut einer Mitteilung seines Ministeriums während eines Besuchs von US-Vize-Außenministerin Wendy Sherman in der nordchinesischen Stadt Tianjin.

Das chinesische Außenministerium warnte vor «ernsten Schwierigkeiten» in den Beziehungen zwischen Peking und Washington. Grund dafür sei, dass «die Amerikaner in China einen imaginären Feind sehen».

Von der «Dämonisierung Chinas» erhofften sich die USA möglicherweise, die Verantwortung für ihre «eigenen strukturellen Probleme» Peking anlasten zu können, hieß es in der Mitteilung weiter. «Wir fordern die USA auf, ihre hochgradig fehlgeleitete Denkweise und gefährliche Politik zu ändern.»

Asienreise ohne Peking-Besuch

Sherman besucht China im Rahmen einer mehrtägigen Asienreise. Die Vize-Außenministerin ist nach dem US-Klimagesandten John Kerry die zweite ranghohe US-Repräsentantin, die seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden nach China reist. Ein Besuch Shermans in der Hauptstadt Peking ist nicht geplant. Während ihres zweitägigen Aufenthalts will die Diplomatin neben Vize-Außenminister Xie auch den chinesischen Außenminister Wang Yi treffen.

Die Beziehungen zwischen Peking und Washington sind äußerst angespannt. Die USA werfen China unter anderem die Unterdrückung der Uiguren und anderer muslimischer Minderheiten in der chinesischen Provinz Xinjiang vor. Für neue Spannungen zwischen beiden Ländern sorgte zuletzt der Vorwurf der USA, China sei für einen großangelegten Hackerangriff auf das US-Softwareunternehmen Microsoft verantwortlich. Peking weist die Anschuldigungen als politisch motiviert und «fingiert» zurück.

(L'essentiel/afp/roy)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Valchen am 27.07.2021 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Un China: Haal op Déch (2021!) sou opzeféieren. An ipsofacto gess De net Dämoniséiert!

  • Zug nach nirgendwo am 27.07.2021 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    versteht doch jeder, dass keiner sich ein neues zum globalisierten Export kréiertes Virus einfangen will ... u die chinesische Diktatur 1Welt/1Diktator/1Meinung will auch keiner hier! ...

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  • Valchen am 27.07.2021 10:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Un China: Haal op Déch (2021!) sou opzeféieren. An ipsofacto gess De net Dämoniséiert!

  • Zug nach nirgendwo am 27.07.2021 07:31 Report Diesen Beitrag melden

    versteht doch jeder, dass keiner sich ein neues zum globalisierten Export kréiertes Virus einfangen will ... u die chinesische Diktatur 1Welt/1Diktator/1Meinung will auch keiner hier! ...