US-Präsident erkrankt

05. Oktober 2020 17:39; Akt: 06.10.2020 19:12 Print

«Das ist kein Mensch, dem es besser geht»

Donald Trump hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Das gab der US-Präsident auf Twitter bekannt. Auch die First Lady Melania Trump wurde positiv getestet. Alle News im Ticker.

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Das Programm zur Präsidentschaftswahl in den USA

• 7. Oktober: TV-Duell zwischen Mike Pence und Kamala Harris
• 15. Oktober: Zweites TV-Duell zwischen Trump und Biden
• 22. Oktober: Drittes TV-Duell zwischen Trump und Biden
• 3. November: Offizieller Wahltag
• 14. Dezember: Electoral College wählt Präsident und Vize
• 6. Januar 2021: Auszählung der Stimmen
• 20. Januar 2021: Amtseinführung des Präsidenten


Dienstag, 6. Oktober 2020

17.33 Uhr:
«Das ist kein Mensch, dem es besser geht»

Seit der am Corona-Virus erkrankte US-Präsident sich quasi selbst aus dem Krankenhaus entlassen hat, drehen die Spekulationen um seinen Gesundheitszustand im roten Bereich.

Während Trumps Leibarzt Sean Conley warnte, der US-Präsident sei noch «nicht über den Berg», sagte der renommierte US-Immunologen Anthony Fauci gegenüber CNN, dass «es mit Trumps Gesundheit in den kommenden Tagen bachab gehen könnte.»

Der US-Präsident habe zwar nach seiner Entlassung gestern Abend «in Ordnung» ausgesehen. Doch: «Es ist kein Geheimnis, dass bei einigen Infizierten eine Woche nach der Ansteckung eine Verschlechterung eintritt.»

Mittlerweile haben sich mehrere Medien Trumps Auftritt von Vorabend genauer angeschaut und die Szene auch Ärzten wie Zoe Norris vorgelegt. «Er sieht nicht gut aus», sagt die britische Allgemeinärztin gegenüber BBC. Das Video vor dem Weißen Haus zeige, dass Trump «eindeutig Schwierigkeiten beim Atmen hat. Das ist kein Mensch, dem es besser geht.»

Eine von Daily Mail namentlich nicht genannte Krankenschwester will in dem Video ebenfalls erkennen, dass Trump nicht normal atmet. «Er benutzt die exspiratorischen Atemhilfsmuskeln, um tief einzuatmen», meint diese. «Sein Musculus sternocleidomastoideus ist angespannt, seine Zwischenrippen- und Schultermuskeln sind aktiv. Er schneidet alle zwei Sekunden eine Grimasse. Kurz: Er hat noch immer Atemnot.»

Die besagten Videoszenen, die Trumps Mühe beim Atmen zeigen sollen, haben wir zusammengeschnitten und herausgehoben. So könnt ihr euch ein eigenes Bild machen.

16.45 Uhr:
Trumps Medizin-Tross im Weißen Haus

Der Präsident erhalte eine medizinische Versorgung, die wenigen anderen Amerikanern zugänglich sei, schreibt die «Washington Post».

Das medizinische Team setzt sich neben dem Leibarzt des Präsidenten unter anderem aus Militärärzten und Krankenhelfern zusammen. Die Einheit könne im Notfall «in den ersten 15 Minuten das leisten, was eine Notaufnahme leisten kann», sagte Kardiologe Jonathan Reiner von der George-Washington-Universitätsklinik der Zeitung. So könnte ein Patient im Falle eines Herzinfarktes wiederbelebt, stabilisiert und dann in ein Krankenhaus verlegt werden. Für Trumps Behandlung sei ein Aufenthalt in einer Klinik dennoch ratsam.

Am 3. November steht in den USA die Präsidentschaftswahl an. Trump verkündete am Montagabend auf Twitter, er werde seinen wegen der Erkrankung ausgesetzten Wahlkampf bald wieder aufnehmen. Er plane auch weiterhin, an der zweiten TV-Debatte mit Herausforderer Joe Biden am 15. Oktober teilzunehmen, sagte ein Sprecher von Trumps Wahlkampfteam dem TV-Sender Fox News.

Montag, 5. Oktober 2020

22.27 Uhr:
Arzt macht keine Angaben zum letzten negativen Test Trumps

Das Weiße Haus und Donald Trumps Leibarzt verweigern weiterhin Angaben dazu, wann der US-Präsident zuletzt negativ auf das Coronavirus getestet wurde. Er wolle nicht rückwärts blicken, sagte der Arzt Sean Conley am Montag erneut auf entsprechende Fragen von Journalisten. Er hatte auch in den vergangenen Tagen eine Antwort auf die Frage abgelehnt – genauso wie Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany am Sonntag.

Bisher heißt es offiziell stets nur, Trump sei am Donnerstagabend getestet worden und habe in der Nacht zum Freitag sein positives Ergebnis bekommen. Es bleibt unklar, wieso der Zeitpunkt des letzten negativen Tests unter Verschluss gehalten wird.

Nach früheren Angaben wurde Trump jeden Tag getestet. Bekannt wurde, dass er am Donnerstag zu einem Treffen mit Spendern in New Jersey aufbrach, während das Weiße Haus erfuhr, dass seine enge Beraterin Hope Hicks positiv getestet wurde. Die Reise wurde trotzdem nicht abgesagt.

Conley selbst hatte am Samstag für zusätzliche Verunsicherung gesorgt als er sagte, die Diagnose liege 72 Stunden zurück. Das würde auf einen positiven Test am Mittwoch hinweisen. Später korrigierte er sich in einer vom Weißen Haus verbreiteten Mitteilung und erklärte, er habe gemeint, man sei «im dritten Tag» nach der Diagnose.

21.19 Uhr:
«He is back!»

Donald Trumps Leibarzt Sean Conley tritt vor die Medien: «Präsident Trump geht es besser. Er ist noch nicht zu hundert Prozent über den Berg, aber wir haben im Team entschieden, dass er fit genug ist, um das Krankenhaus zu verlassen.» Der Sauerstoffanteil im Blut sei sehr gut, zudem sei es über 72 Stunden her seitdem Trump Fieber gehabt habe.

Der Präsident wird vor seiner Entlassung zum vierten Mal das Medikament Remdesivir erhalten. Man habe zudem Vorkehrungen getroffen, um weitere Infektionen in Trumps Umkreis zu verhindern.

Ein längerer Aufenthalt von Trump im Krankenhaus sei nicht sinnvoll. «Es gibt nichts, was wir im Krankenhaus für ihn tun könnten, was wir nicht auch im Weißen Haus tun können», sagt Conley. Der Präsident sei definitiv wieder da: «He's back!»

21.05 Uhr:
«Donald Trump geht es besser»

Donald Trumps Leibarzt tritt vor die Medien: «Präsident Trump geht es besser. Er ist noch nicht zu hundert Prozent über den Berg, aber wir haben im Team entschieden, dass er fit genug ist, um das Krankenhaus zu verlassen.» Der Sauerstoffanteil im Blut sei sehr gut, zudem sei es über 72 Stunden her seitdem Trump Fieber gehabt habe.

Der Präsident wird vor seiner Entlassung zum vierten Mal das Medikament Remdesivir erhalten. Man habe zudem Vorkehrungen getroffen, um weitere Infektionen in Trumps Umkreis zu verhindern.

20.36 Uhr:
Donald Trump soll Krankenhaus verlassen können

«Ich werde das grossartige Walter Reed Medical Center heute Abend um 18.30 Uhr verlassen», schreibt der US-Präsident. «Ich fühle mich richtig gut! Habt keine Angst vor Covid. Lasst es nicht euer Leben dominieren. Wir haben, unter der Trump-Regierung, einige sehr gute Medikamente und Wissen entwickelt. Ich fühle mich besser als vor 20 Jahren.»

20.30 Uhr:
Pressekonferenz um 21 Uhr

Wie US-Medien berichten, kommt um 21 Uhr das nächste Update zum Gesundheitszustand von Donald Trump. Der Leibarzt soll an einer Pressekonferenz informieren, wie es nun weiter geht. Der Stabsschef des US-Präsidenten hatte sich zuversichtlich gezeigt, dass der 74-Jährige schon am Montag das Krankenhausverlassen könne.

18.44 Uhr:
Hat Donald Trump seinen positiven Test verheimlicht?

In den USA verstärkt sich die Kritik an Donald Trump. Der Präsident habe bereits am Donnerstag gewusst, dass er mit dem Coronavirus infiziert sein könnte, schreibt das «Wall Street Journal». Die Ergebnis eines Schnelltests und eines weiteren Tests seien positiv gewesen, aber Trump habe dies am Donnerstag noch verschwiegen.

17.40 Uhr:
Sprecherin des Weißen Hauses positiv auf Coronavirus getestet

Knapp vier Tage nach US-Präsident Donald Trump ist die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie werde sich nach ihrem Testergebnis vom Montagmorgen in Quarantäne begeben, hieß es in einer von McEnany auf Twitter verbreiteten Mitteilung.

12.46 Uhr: Wird Trump gegen den Rat der Ärzte entlassen?

Laut der Washington Post sind viele Ärzte in den USA darüber erstaunt, dass Donald Trump das Krankenhaus bereits heute verlassen soll. Die Darstellung des Weißen Hauses, wonach Trump nur leichte Symptome aufweise aber gleichzeitig starke Medikamente erhalte, ergebe laut außenstehenden Medizinern keinen Sinn, schreibt die Zeitung.

«Ich habe den Eindruck, dass Trumps Ärzte alle guten Nachrichten veröffentlichen, die schlechten aber zurückhalten», sagt etwa Rochelle Walensky, ein Spezialist für übertragbare Krankheiten vom Massachusetts General Hospital.

«Wenn jemand so krank ist, dass er Remdesivir and Dexamethason bekommt, kann ich mir keine Situation vorstellen, in der es für ihn ok wäre, das Krankenhaus nach drei Tagen zu verlassen. Sogar wenn er im Weissen Haus gepflegt wird», sagt auch Robert Wachter von der University of California, San Francisco. Wer in einer solchen Situation das Krankenhaus verlassen wolle, müsse das gegen den ausdrücklichen Rat der Ärzte tun.

Auch William Schaffner, Professor für übertragbare Krankheiten an der Vanderbilt University Medical School, sagt: «Ich würde darauf wetten, dass es der Präsident und seine politischen Berater sind, die auf die frühe Entlassung drängen.» Corona-Patienten seien normalerweise zwischen sieben Tagen und einer Woche nach ihrer Ansteckung am verletzlichsten. Der Zustand könne sich auch bei Patienten, die anfangs einen guten Verlauf zeigen, rapide verschlechtern.

5.45 Uhr:
Pelosi wurden nicht direkt gebrieft

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, ist bisher nicht direkt über den Gesundheitszustand des an Covid-19 erkrankten Präsidenten Donald Trump unterrichtet worden. «Wir bekommen unsere Informationen genau wie alle anderen auch, über die Medien», sagte sie am Sonntag (Ortszeit) dem Fernsehsender CBS.

Pelosi steht in der US-Hierarchie an dritter Stelle nach dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten. «Wir beten für seine gute Gesundheit, für seine schnelle Genesung. Aber ich hoffe, es wird ein Signal sein, dass wir wirklich mehr tun müssen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern», sagte sie zu Trumps Erkrankung.

3.44 Uhr:
Neue Umfragewerte

Donald Trump fiel in der Wählergunst weiter zurück. Sein Herausforderer Biden lag einer Reuters/Ipsos-Erhebung vom Sonntag zufolge nunmehr zehn Prozentpunkte vor Trump. Die jüngste Umfrage fand vom 2. bis 3. Oktober statt und damit nach der Nachricht von Trumps positivem Corona-Test. Demnach sind 65 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Trump vermutlich nicht erkrankt wäre, wenn er «das Coronavirus ernster genommen hätte».

Die Umfrage zeigte auch eine zunehmende Unzufriedenheit über Trumps Massnahmen gegen die Pandemie. Dieser Anteil stieg um drei Punkte auf 57 Prozent. Nur 34 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Trump zum Coronavirus die Wahrheit sagt.

2.04 Uhr:
Ärzte erschüttert

Donald Trumps Überraschungsfahrt an seinen Anhängern vorbei hat Ärzte und Experten erschüttert.

Der Direktor des Instituts Global Health an der Yale-Universität twitterte, dass Masken zwar helfen würden, aber sie seien kein unüberwindbarer Schutz:

Ein anderer Arzt, der eng mit dem Militärkrankenhaus verbunden ist, sagt, dass nun jede Person, die mit dem Präsidenten während der Fahrt in Kontakt war, in 14-tätige Quarantäne müsse. Dr. James P. Phillips twitterte: «Der SUV des Präsidenten ist nicht nur kugelsicher, sondern auch sicher gegen chemische Angriffe. Das Risiko, sich im Auto mit dem Virus anzustecken, ist sehr hoch. Die Unverantwortlichkeit ist erstaunlich.»

Seine Mitarbeiter könnten krank werden, sie könnten sterben - «für politisches Theater».

2.04 Uhr:
Biden erneut negativ

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Joe Biden ist erneut negativ auf das Coronavirus getestet worden. Der Test sei am Sonntag erfolgt, liess Bidens Wahlkampfteam mitteilen. Das bisher letzte bekannte negative Testergebnis Bidens stammt von Freitag.

Biden hatte am Dienstag bei einem TV-Duell vor der Präsidentenwahl auf einer Bühne mit US-Präsident Donald Trump gestanden, der sich mit dem Virus angesteckt hat. Bidens Wahlkampfteam kündigte daraufhin am Samstag an, als Zeichen der Transparenz künftig die Ergebnisse aller Corona-Tests des 77-Jährigen zu veröffentlichen.

1.04 Uhr:
Trumps Videobotschaft

Kurz vor seinem Überraschungsbesuch gestand Trump, er habe viel über das Virus gelernt. «Das ist die wahre Schule», sagte er mit Blick auf seine Erkrankung. Es sei etwas anderes, als nur darüber zu lesen. «Ich verstehe es, und es ist eine sehr interessante Sache, ich werde es Euch wissen lassen. In der Zwischenzeit lieben wir die USA und lieben das, was passiert», sagte Trump – ohne zu verdeutlichen, was er genau damit meinte.

Sonntag, 4. Oktober 2020

23.45 Uhr: Trump grüßt Anhänger vor dem Krankenhaus US-Präsident Donald Trump hat seinen Anhängern außerhalb des Krankenhauses einen Überraschungsbesuch abgestattet. Aus einem schwarzen SUV heraus winkte Trump seinen Fans am Sonntag in Bethesda nördlich von Washington zu, wie auf einem Video auf Twitter zu sehen war.

Trump trug im Inneren des Wagens, in dem mindestens zwei weitere Personen saßen, eine Maske.

18.04 Uhr:
Trump kann Krankenhaus womöglich Montag verlassen

Nach seiner Coronavirus-Infektion könnte US-Präsident Donald Trump nach Angaben von Ärzten womöglich schon bald aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Arzt Brian Garibaldi sagte vor dem Walter-Reed-Krankenhaus in Bethesda bei Washington, sollte es Trump weiter so gut gehen wie am Sonntag, hoffe man, ihn womöglich bereits an diesem Montag entlassen zu können. Die Behandlung könnte dann im Weißen Haus fortgesetzt werden.

14.38 Uhr:
Verwirrung um Gesundheitszustand

Donald Trumps Leibarzt Sean Conley zeichnet ein rosiges Bild vom Zustand des 74-Jährigen. Trump sei seit 24 Stunden fieberfrei. Husten, Nasenverstopfung und Müdigkeit seien abgeklungen. «Zum jetzigen Zeitpunkt sind das Team und ich sehr zufrieden mit dem Fortschritt, den der Präsident gemacht hat», sagte Conley am späten Samstagnachmittag (Ortszeit).

Das Briefing der Mediziner ist gerade erst zu Ende, da sticht eine anonyme Quelle den Reportern am Krankenhaus Informationen durch, die ganz anders klingen: «Die Werte des Präsidenten in den vergangenen 24 Stunden waren sehr besorgniserregend», heißt es da. Die nächsten 48 Stunden würden entscheidend. «Wir befinden uns noch immer nicht auf einem klaren Weg zu einer vollständigen Genesung.» Die New York Times berichtet später, bei der Quelle habe es sich um Trumps Stabschef Mark Meadows gehandelt. Das Weiße Haus lässt Anfragen dazu unbeantwortet.

Auch ohne Meadows Querschuss ließ Conleys Auftritt viele Fragen offen. Keine Antwort darauf, wie hoch Trumps Fieber war. Keine Angaben auch dazu, wann Trump das letzte Mal negativ auf das Virus getestet wurde oder wo er sich angesteckt haben könnte. Vor allem weicht der Mediziner wiederholt der Frage aus, ob Trump irgendwann im Verlauf seiner Covid-19-Erkrankung zusätzlichen Sauerstoff benötigt habe. «Er bekommt im Moment keinen Sauerstoff», antwortet Conley. Der Grund für die Einschränkung wird bald darauf klar: Die New York Times berichtet, Trump habe am Freitag Atemprobleme gehabt. Das habe die Ärzte dazu veranlasst, ihm zusätzlichen Sauerstoff zu verabreichen - und ihn ins Krankenhaus zu bringen.

Samstag, 3. Oktober 2020

11.38 Uhr:
Berater von Trump

Wie es genau um die Gesundheit des Präsidenten steht, ist weiter unklar. Wie eine Beraterin aus dem Umfeld des Präsidenten sagt, gebe es durchaus Grund zur Besorgnis. Dies twitterte Ana Cabrera des Nachrichtensenders CNN. Der Quelle nach soll Trump sehr müde sein und Probleme beim Atmen haben. «Das ist ernst.»

10.47 Uhr:
Wahlkampfchef positiv

Einen Monat vor der US-Wahl ist auch der Wahlkampfchef von Präsident Donald Trump, Bill Stepien, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zuerst hatte das Magazin Politico am späten Freitagabend darüber berichtet. Stepien habe seine Diagnose am Freitagabend erhalten und habe leichte, grippeähnliche Symptome. Stepien halte aus dem Home-Office weiter die Kontrolle über die Kampagne, berichtete Politico. Früher am Tag war bekannt geworden, dass sich auch die republikanische Parteivorsitzende Ronna McDaniel mit dem Virus angesteckt hatte.

5.28 Uhr:
«Läuft gut»

US-Präsident Donald Trump hat sich nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus zu Wort gemeldet. Er denke, dass alles gut laufe, schreibt Trump auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

5.13 Uhr:
Ex-Beraterin Conway positiv getestet

Die frühere hochrangige Beraterin von US-Präsident Donald Trump, Kellyanne Conway, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Sie sei am Freitagabend positiv auf das Coronavirus getestet worden, schrieb Conway auf Twitter. Sie habe milde Symptome – einen leichten Husten – und fühle sich gut. Sie habe in Rücksprache mit Ärzten die Quarantäne begonnen.

Conway, die Ende August überraschend ihren Rückzug aus dem Weißen Haus angekündigt hatte, nahm am vergangenen Samstag an einer Veranstaltung im Weißen Haus teil. Bei dem Event im Rosengarten hatte Trump die konservative Juristin Amy Coney Barrett als Kandidatin für den freien Posten am Obersten Gericht der USA vorgestellt. Conway war auf Fotos ohne Masken und in engem Kontakt mit anderen Gästen, darunter an der Seite von Justizminister William Barr, zu sehen.

4.48 Uhr
Japans Premier

Der japanische Regierungschef Yoshihide Suga hat US-Präsident Donald Trump eine schnelle Genesung gewünscht. Er habe Trumps Tweet, in dem dieser von seiner Infizierung mit dem Coronavirus berichtet hatte, mit Sorge gelesen, schrieb Suga am Samstag auf Twitter. «Ich bete nun aufrichtig für ihre baldige Genesung und hoffe, dass sie und Madam First Lady bald zu einem normalen Leben zurückkehren.»

4.35 Uhr:
Weiterer Senator positiv

Ein zweiter Republikaner im US-Senat ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe keine Symptome und fühle sich gut, teilte Thom Tillis am Freitag mit. Zugleich lenkt seine Infektion weiter die Aufmerksamkeit auf die Veranstaltung im Weißen Haus am vergangenen Samstag, bei der die konservative Juristin Amy Coney Barrett als Kandidatin für den freien Posten am Obersten Gericht der USA vorgestellt wurde.

(Bild: AFP)

Tillis war dort – genauso wie der zweite infizierte republikanische Senator Mike Lee. Auf Bildern von dem Event war zu sehen, wie Lee sich ohne Maske mit anderen Gästen unterhielt und Hände schüttelte. Die Veranstaltung war zwar unter freiem Himmel im Garten des Weißen Hauses, es war aber gut zu sehen, dass viele Teilnehmer keine Masken trugen und keinen Abstand hielten. Auch der Präsident der katholischen Universität Notre Dame, der anwesend war, teilte am Freitag mit, dass sein Corona-Test positiv ausgefallen sei.

4.17 Uhr:
Obamas und Clintons

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat Genesungswünsche an Amtsinhaber Donald Trump und First Lady Melania gesendet, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. «Michelle und ich hoffen, dass der Präsident, die First Lady und alle vom Coronavirus betroffenen Menschen im ganzen Land auf dem Weg zur raschen Genesung die Behandlung bekommen, die sie brauchen», schrieb Obama am Freitag auch im Namen seiner Ehefrau auf Twitter.

Offenbar im Hinblick auf die Wahl in einem Monat schrieb Obama, Amerika befinde sich derzeit in einer «großen politischen Schlacht». «Obwohl viel auf dem Spiel steht, sollten wir nicht vergessen, dass wir alle Amerikaner sind. Wir sind alle Menschen. Und wir wollen, dass jeder gesund ist, unabhängig von unserer Partei.»

Auch Hillary und Bill Clinton wünschen dem Präsidenten und seiner Frau eine schnelle Genesung:

3.56 Uhr:
Twitter löscht Todeswünsche

Twitter wird alle Tweets löschen, in denen dem US-Präsidenten Donald Trump nach seiner Corona-Infektion der Tod gewünscht wird. Der Kurznachrichtendienst verwies in der Nacht zum Samstag nach einem Medienbericht auf seine geltenden Hausregeln. Demnach darf niemandem Tod, ernsthafter körperlicher Schaden oder eine tödliche Krankheit gewünscht werden. Zugleich schränkte Twitter ein, dass dies nicht automatisch eine Sperrung des Accounts der betroffenen Nutzer bedeuten müsse. Nachdem die Corona-Infektion Trumps bekanntgeworden war, hatte es bei Twitter viele Reaktionen darauf gegeben.

3.45 Uhr:
Ivanka Trump nennt Präsidenten «Kämpfer»

Trumps Tochter Ivanka hat die Videobotschaft des Präsidenten mit folgendem Kommentar versehen: «Du bist ein Kämpfer und du wird das schaffen. Dad, ich liebe dich.»

3.34 Uhr:
Trumps Stern demoliert

Donald Trumps Stern auf dem berühmten «Walk of Fame» in Hollywood ist erneut schwer beschädigt worden. Am frühen Freitagmorgen sei die Plakette mit einer Spitzhacke zertrümmert worden, teilte ein Polizeisprecher der Los Angeles Times mit. Der Täter habe eine Verkleidung im Stil der Marvel-Figur Hulk getragen, gaben Augenzeugen an. Zunächst wurde niemand festgenommen. US-Präsident Trump hatte in der Nacht zum Freitag bekanntgegeben, dass er und First Lady Melania sich mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Der Internet-Dienst TMZ.com» veröffentlichten Fotos von dem demolierten Stern. An der fünfzackigen Plakette aus Marmor und Bronze sei ein Schaden in Höhe von mehr als 3000 Dollar entstanden, sagte eine Sprecherin der Handelskammer von Hollywood der Los Angeles Times. Jede beschädigte Plakette werde ersetzt, egal wer der Preisträger sei, hieß es in einer Mitteilung.

2.56 Uhr:
Kim wünscht Genesung

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat US-Präsident Donald Trump baldige Genesung von seiner Corona-Infektion gewünscht und sein Mitgefühl bekundet. Er wünsche ihm und der First Lady «von Herzen» eine baldige, vollständige Genesung, heißt es in dem von der Staatsagentur KCNA verbreiteten Schreiben. Er äußerte die Hoffnung, dass die beiden es «bald überstehen». Kim schloss sein Schreiben mit «herzlichen Grüßen». Trump und Kim haben zwei Gipfeltreffen in Singapur und Hanoi in den Jahren 2018 und 2019 abgehalten und sich ein drittes Mal an der koreanischen Demarkationslinie getroffen.

(Bild: DPA)

2.32 Uhr: Genesungswünsche der Macrons

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und seine Frau Brigitte haben dem mit Corona infizierten US-Präsidenten Donald Trump und der ebenfalls infizierten First Lady Melania Trump eine gute Besserung gewünscht. «Stay strong and keep going!» (etwa: «Bleib stark und laß Dich nicht unterkriegen!») schrieb Macron am Freitag handschriftlich auf einer Karte, die an «Dear Donald" adressiert und auf Facebook zu sehen war.

Laut Kreisen des Élyséepalastes richtete «Première Dame» Brigitte Macron eine Extrabotschaft an die First Lady der USA – mit den «wärmsten Wünschen» für eine rasche Genesung.

01.39 Uhr:
Experimentelle Antikörper-Kombination

Trump hat nach Angaben seines Arztes als Behandlung eine einmalige Dosis einer Antikörper-Kombination von Regeneron Pharmaceuticals erhalten. Der Präsident sei insgesamt müde, aber guter Dinge, heißt es in einer Bewertung von Sean Conley, die Trumps Pressesprecherin Kayleigh McEnany über Twitter verbreitet. Regeneron bat Ende September um eine Notfallzulassung seiner experimentellen Antikörper-Kombination REGN-COV2.

0.43 Uhr:
Trump gibt Statement ab

US-Präsident Donald Trump hat vor seinem Abflug ins Militärkrankenhaus ein Statement abgegeben. Im 18 Sekunden langen auf Twitter veröffentlichten Video bedankt er sich bei allen für die Unterstützung. «Ich denke, es geht mir sehr gut.» Auch der First Lady gehe es gut. Er werde aus reiner Vorsichtsmaßnahme ins Krankenhaus gebracht.

Der Präsident trägt Anzug und Krawatte. Das Video ist veröffentlicht worden, als sein Helikopter im Walter-Reed-Krankenhaus in einem Vorort von Washington landete.

0.39 Uhr:
Helikopter hebt ab

Die Marine One mit dem US-Präsidenten an Bord ist vor dem Weißen Haus abgehoben. Donald Trump ist in einem Anzug und mit Gesichtsmaske selbst zum Helikopter gelaufen. Die Marine One ist dann Richtung Walter-Reed-Militärkrankenhaus in Bethesda nördlich von Washington geflogen.

0.16 Uhr:
Trump behält Macht

US-Präsident Donald Trump hat trotz seiner Einlieferung in ein Militärkrankenhaus wegen seiner Corona-Infektion die Regierungsvollmacht nicht an seinen Vizepräsidenten Mike Pence übertragen. Das teilt das US-Präsidialamt mit.

Freitag, 2. Oktober 2020

23.39 Uhr:
Trump im Krankenhaus

US-Präsident Donald Trump wird mit dem Helikopter ins Walter Reed Medical Center gebracht. Das Weiße Haus bestätigte den Transport von Trump mit dem Helikopter Marine 1. Es heißt: «Der Umzug sei eine vom Arzt des Präsidenten empfohlene Vorsichtsmaßnahme.»

Nach Angaben des Weißen Hauses wird der US-Präsident die nächsten Tage im Militärkrankenhaus verbringen und von dort arbeiten. So können die Ärzte sicherstellen, dass Trump im Bedarfsfall schnell Hilfe bekommen könne.

Trump hat nach Angaben seines Arztes als Behandlung eine einmalige Dosis einer Antikörper-Kombination von Regeneron Pharmaceuticals erhalten. Der Präsident sei insgesamt müde, aber guter Dinge, heißt es in einer Bewertung des Arztes.

22.15 Uhr:
Trump setzt persönliche Wahlkampfauftritte nach Corona-Infektion aus

Trumps Wahlkampfchef Bill Stepien teilte am Freitag mit, alle bereits angekündigten Wahlkampfveranstaltungen unter Teilnahme des Republikaners würden entweder verschoben oder online abgehalten. Trump-Herausforderer Joe Biden von den US-Demokraten setzt seinen Wahlkampf dagegen fort. Die Wahl findet am 3. November statt.

18.35 Uhr:
Joe Biden negativ

Der Coronavirus-Test beim demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden ist am Freitag negativ gewesen. Das teilte Biden auf Twitter mit. Auch bei seiner Ehefrau Jill sei dies der Fall. Biden und der infizierte Amtsinhaber Donald Trump standen am vergangenen Dienstag in ihrer ersten TV-Debatte auf einer Bühne. Biden appellierte an seine Anhänger weiter eine Maske zu tragen und sich die Hände zu waschen.

17.44 Uhr:
Melania twittert über ihren Zustand

Die First Lady, Melania Trump, medet sich erneut auf Twitter. Sie bedankt sich für die Anteilnahme. Nach eigenen Aussagen hat auch die 50-Jährige leichte Symptome. Insgesamt fühle sie sich jedoch gut und hoffe auf eine schnelle Genesung.

17.10 Uhr:
Stabschef Meadows bestätigt Symptome

US-Präsident Donald Trump zeigt nach seiner Infektion mit dem Coronavirus leichte Erkrankungssymptome. Das bestätigt sein Stabschef Mark Meadows am Freitag.

«Ich bin optimistisch, dass er sich sehr schnell und zügig erholen wird», sagte Meadows. Trump sei nicht nur «in guter Stimmung», sondern auch sehr energiegeladen. «Seine erste Frage an mich heute Morgen lautete: Wie geht es unserer Wirtschaft?»

17.07 Uhr:
Kamela Harris wünscht Genesung

Kamela Harris wünscht Donald Trump auf Twitter ebenfalls eine schnelle Genesung. Harris, wäre die Vize-Präsidentin, sollte Joe Biden im November gewählt werden. Sie wurde bereits negativ getestet.

15.48 Uhr:
Vize Pence hat negatives Testergebnis

Sollte Trump seine Amtsgeschäfte nicht ausüben können, müsste Vizepräsident Mike Pence einspringen. Pence ließ einen Test machen, der negativ ausfiel. Der Vizepräsident werde seit Monaten täglich auf das Coronavirus getestet, schrieb sein Sprecher Devin O'Malley auf Twitter.

15.37 Uhr:
Trump soll sichtbare Symptome haben

US-Präsident Donald Trump zeigt nach Informationen der New York Times nach seiner Infektion mit dem Coronavirus leichte Erkrankungssymptome. Die Zeitung bezog sich dabei am Freitagmorgen (Ortszeit) auf zwei Personen, die über Trumps Zustand unterrichtet seien. Laut einer von ihnen handelt es sich dabei um Erkältungssymptome. Am Donnerstagabend sei noch über einen Behandlungsplan für den Präsidenten diskutiert worden.

Das Weiße Haus hatte zunächst nur mitgeteilt, dass es Trump und seiner Ehefrau Melania gut gehe – aber nichts dazu gesagt, ob sie Symptome aufwiesen.

Trump war am Mittwochabend auf einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Minnesota. Der Auftritt war mit 45 Minuten deutlich kürzer als seine anderen Termine dieser Art, die zum Teil bis zu eineinhalb Stunden dauerten. Auf dem, Rückflug sei Trump in der Präsidentenmaschine zeitweise eingeschlafen, schrieb die New York Time.

15.05 Uhr:
Biden twittert Genesungswünsche

Joe Biden wünscht dem Präsidenten und dessen Familie eine rasche Genesung. «Wir werden weiter für ihre Gesundheit beten», schrieb Biden in einem Tweet.

12.24 Uhr:
US-Außenminister Pompeo negativ auf Coronavirus getestet

US-Außenminister Mike Pompeo ist nach eigenen Angaben nicht mit dem Corona-Virus infiziert. Er sei kurz vor seiner Ankunft im kroatischen Dubrovnik an Bord seines Flugzeugs getestet worden, sagte Pompeo bei seiner Ankunft in Kroatien laut einem Bericht der US-Nachrichtenagentur AP. Auch seine Frau sei negativ getestet worden.

Als Vorsichtsmaßnahme wolle er prüfen, ob geplante, bevorstehende Reisen nach Florida und nach Asien stattfinden sollen. Eine Entscheidung darüber sei noch nicht gefallen.

Wenige Stunden zuvor war bekannt geworden, dass sich US-Präsident Donald Trump sowie dessen Ehefrau Melania mit dem Coronavirus infiziert hatten. Pompeo sei Trump zuletzt vor etwa zwei Wochen, am 15. September, im Weißen Haus persönlich begegnet, sagte er. «Wir beten für den Präsidenten und die First Lady und hoffen, dass sie schnell genesen», sagte der US-Außenminister.

11.59 Uhr:
Boris Johnson wünscht rasche Genesung

Der britische Premier Boris Johnson hat dem corona-infizierten US-Präsidenten Donald Trump und der First Lady eine schnelle Genesung gewünscht. «Meine besten Wünsche für Präsident Trump und die First Lady. Ich hoffe, sie werden beide schnell wieder gesund», schrieb Johnson am Freitag auf Twitter.

Zuvor hatte Trump mitgeteilt, dass er selbst und seine Frau positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Johnson war im Frühjahr selbst an Covid-19 erkrankt und musste zeitweise sogar auf der Intensivstation behandelt werden.

11.50 Uhr:
Italiens Salvini: «Nur Idioten feiern eine Krankheit»

Der italienische Oppositionsführer Matteo Salvini hat US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania nach ihrer Corona-Diagnose schnelle Genesung gewünscht. Mit Blick auf politische Gegner, die sich womöglich über Trumps Erkrankung freuen könnten, betonte der Chef der rechten Lega, dass es bei einer Krankheit nichts zu feiern gebe.

«In Italien wie in der Welt gilt: wer die Krankheit eines Mannes oder einer Frau feiert, wer gar seinem Nächsten den Tod wünscht, entpuppt sich als das, was er ist: ein seelenloser Idiot. Eine Umarmung für Melania und Donald #Trump», schrieb Salvini am Freitag auf Twitter.

11.33 Uhr:
Merkel sendet Genesungswünsche

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat dem mit Corona infizierten US-Präsidenten Donald Trump baldige Genesung gewünscht. «Kanzlerin Merkel: Ich sende Donald und Melania Trump all meine guten Wünsche», hieß es in einem Tweet, den Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag über Twitter verbreitete. «Ich hoffe, dass sie ihre Corona-Infektion gut überstehen und bald wieder ganz gesund sind», wurde die Kanzlerin weiter zitiert.

11.02 Uhr:
Putin wünscht Trump «Lebensenergie»

Russland hat US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania nach ihrer Infektion mit dem Coronavirus eine rasche Genesung gewünscht. «Ich bin mir sicher, dass Ihnen Lebensenergie, ein frischer Geist und Optimismus helfen werden, mit dem gefährlichen Virus fertig zu werden», hieß es in einem vom Kreml am Freitag veröffentlichen Schreiben des russischen Präsidenten Wladimir Putin an Trump.

Putin betonte seine «aufrichtige Unterstützung in diesem schwierigen Moment». Zuvor hatte der 74-jährige Trump mitgeteilt, dass er selbst und seine Frau positiv auf das Coronavirus getestet worden seien.

Putin wird regelmäßig getestet

Der russische Kremlchef Wladimir Putin (67) hatte in den vergangenen Monaten die Staatsgeschäfte vor allem von seiner Moskauer Vorstadtresidenz Nowo-Ogarjowo aus gelenkt. Putin lässt sich nach Angaben seines Sprechers Dmitri Peskow regelmäßig auf das Virus testen. Er wolle sich mit dem russischen Vakzin impfen lassen, hieß es.

Peskow und auch der russische Regierungschef Michail Mischustin hatten sich im Frühjahr mit dem Virus infiziert. In Russland wurden seit Beginn der Pandemie offiziell rund 1,2 Millionen Corona-Infektionen gezählt.

Berichten zufolge dürfen Besucher nur zu Putin, wenn sie sich zuvor zwei Wochen lang selbst isolieren. Zudem soll die Residenz für sie ausschließlich über einen Tunnel zugänglich sein, in dem sie desinfiziert werden.

10.47 Uhr:
Doomsday Plane

Das Doomsday Plane der U.S. Navy. (Foto: Julian Herzog/Wikipedia)

Die Nachricht über die Corona-Infektion der Trumps hatte noch nicht mal die Runde gemacht, da waren bereits zwei Flugzeuge des Typs E-6B Mercury der U.S. Navy in der Luft, wie «Forbes» schreibt. Es sind sogenannte Doomsday Planes, die im Notfall als nukleare Gefechtsstützpunkte dienen, sollte der Präsident in Gefahr sein oder eine ernsthafte Bedrohung bestehen.

10.10 Uhr:
Vorwürfe

Trump wird in der Corona-Pandemie immer wieder vorgeworfen, die Gefahr durch das Virus nicht ernstzunehmen. Zuletzt hatte er wieder zahlreiche große Wahlkampfauftritte abgehalten. Sie fanden zwar unter freiem Himmel statt. Daran teilnehmen konnten aber Tausende Anhänger, die nicht verpflichtet sind, Masken zu tragen, und größtenteils dicht an dicht stehen.

8.29 Uhr:
Das sagt Trumps Leibarzt

Der Leibarzt des US-Präsidenten erwartet, dass Donald Trump trotz seiner Corona-Infektion die Amtsgeschäfte «ohne Unterbrechung» weiterführen kann. Sean Conley erklärte in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in einer Mitteilung, Trump und seiner Ehefrau Melania gehe es gut und die beiden würden während ihrer Genesung im Weißen Haus bleiben. «Seien Sie versichert, dass ich erwarte, dass der Präsident während der Genesung weiterhin ohne Unterbrechung seinen Pflichten nachkommen wird», erklärte Conley.

Er und das medizinische Team des Weißen Hauses würden wachsam sein. Conley machte deutlich, dass dem Präsidenten und der First Lady die Unterstützung einiger der «großartigsten» medizinischen Experten und Institutionen des Landes zur Verfügung stünden.

7.14 Uhr:
Melania auf Twitter

Auch Melania Trump äußert sich auf Twitter zum positiven Test. Wie viel zu viele andere Amerikaner in diesem Jahr sind der Präsident der Vereinigten Staaten und ich in häuslicher Quarantäne, nachdem wir positiv auf Covid-19 getestet wurden. Es geht uns gut, und ich habe alle bevorstehenden Verpflichtungen abgesagt», schrieb Melania Trump am Freitag auf Twitter. «Passt bitte auf euch auf, und wir werden alle gemeinsam da durchkommen», schrieb sie weiter.

Auch Melania Trump äußert sich auf Twitter zum positiven Test. Wie viel zu viele andere Amerikaner in diesem Jahr sind der Präsident der Vereinigten Staaten und ich in häuslicher Quarantäne, nachdem wir positiv auf Covid-19 getestet wurden. Es geht uns gut, und ich habe alle bevorstehenden Verpflichtungen abgesagt», schrieb Melania Trump am Freitag auf Twitter. «Passt bitte auf euch auf, und wir werden alle gemeinsam da durchkommen», schrieb sie weiter.

7.03 Uhr:
Trump positiv

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. «Wir werden unsere Quarantäne und Erholung sofort beginnen. Wir werden das GEMEINSAM durchstehen», schrieb Trump in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) auf Twitter. Die USA befinden sich auf der Zielgeraden zur Wahl am 3. November, bei der sich Trump um eine zweite Amtszeit bewirbt.

6.59 Uhr:
Top-Beraterin positiv getestet

Am Donnerstagabend war zunächst bekannt geworden, dass Trumps enge Beraterin Hope Hicks positiv auf das Virus getestet wurde. Trump selbst bestätigte die Infektion seiner Mitarbeiterin in einem Interview beim Sender Fox News und sagte, dass er und Melania getestet worden seien. Hicks war in den vergangenen Tagen an der Seite des Präsidenten gereist: Am Dienstag zur TV-Debatte zwischen Trump und Biden nach Cleveland, am Mittwoch zu einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Minnesota.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • een deen et wees am 05.10.2020 06:02 Report Diesen Beitrag melden

    ech sin der meenung dat dat alles fake news vun deem ass,deen ass guer net krank graad esu wi den boris johnson alles fake news an mir dommer faalen alt errem drop erran,falsche politik......

  • Dingo am 04.10.2020 08:48 Report Diesen Beitrag melden

    Er kanns ja mal, wie seinerseits vorgeschlagen mit einer Injektion von Desinfektionsmittel versuchen

  • Kieffer Claude am 05.10.2020 21:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich glaube er war gar nicht infiziert, alles Theater wegen den kommenden Wahlen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • wo denn am 06.10.2020 19:45 Report Diesen Beitrag melden

    "Die besagten Videoszenen, die Trumps Mühe beim Atmen zeigen sollen, haben wir zusammengeschnitten und herausgehoben." => WO DENN?!

  • SERGIOALBERTO am 06.10.2020 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    No deem den DT aus dem Spidol entlooss ginn ass,kënnen d'Amerikaner an d'Amerikanerinnen hiën jo den 3ten November aus dem Wäissen Haus entloossen.

  • Linda am 05.10.2020 21:54 Report Diesen Beitrag melden

    Ech sin och der Meenung datt daat en Fake ass! Deen muss vill Dollaren vadeelt hun und Dokteren an seng Mattleefer!! Den onkapabelsten President den d'Amerikaner bis elo haaten!

  • Kieffer Claude am 05.10.2020 21:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich glaube er war gar nicht infiziert, alles Theater wegen den kommenden Wahlen.

  • WhaleWhisperer am 05.10.2020 13:39 Report Diesen Beitrag melden

    Man muss Trumps Eigenwillen respektieren. Wenn der Patient nicht im Krankenhaus bleiben will, sollte man ihn ein Dokument unterschreiben lassen dass er die Klinik nach seinem freien Willen verlässt entgegen dem Rat der Ärzte, und die volle Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt, und ihn dann gehen lassen. Das ist das übliche Prozedere wenn ein Patient trotz eindringlicher Mahnunh seiner Ärzte deren Rat zur weiteren stationären Behandlung verweigert, und nach Hause gehen will.

    • @WhaleWisperer am 06.10.2020 19:47 Report Diesen Beitrag melden

      Nur, dass es halt hier nicht nur um seine Gesundheit geht. Der Mann ist hochgradig ansteckend!

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