Klare Regelung

02. Oktober 2020 08:29; Akt: 02.10.2020 08:34 Print

Das passiert jetzt nach Trumps positivem Test

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Was nun passiert, ist klar festgelegt.

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Was passiert, wenn der US-Präsident an Covid-19 erkrankt? Oder noch schlimmer: Was, wenn der Präsident und sein Vize gleichzeitig erkranken würden? Der erste Fall ist nun eingetreten: Donald Trump und First Lady Melania haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. «Wir werden unsere Quarantäne und Erholung sofort beginnen. Wir werden das GEMEINSAM durchstehen», schrieb Trump auf Twitter.

«Es gibt ein Protokoll für alles», sagt David Axelrod, Berater von Trumps Vorgänger Barack Obama, zur Nachrichtenagentur Bloomberg im Mai. «Wir machten Routinedrills für den Fall eines Terroranschlags oder eines nuklearen Angriffs. Ich hätte aber ehrlich nie gedacht, dass das Weiße Haus so wie jetzt von einer Pandemie bedroht sein könnte», so Axelrod.

Wenn der Präsident nicht mal mehr twittern könnte

Für den Fall, dass Trump einen schweren Krankheitsverlauf durchmachen müsse, und er «zu krank wäre, um vigoros zu twittern», gibt es immer noch den 25. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung. Dieser besagt, dass der Präsident die Regierungsleitung an seinen Vize weitergeben und später wieder übernehmen kann.

So geschehen, als der 43. Präsident der USA, George W. Bush, sich zwei medizinischen Eingriffen unterziehen musste oder als Ronald Reagan 1981 bei einem Attentat in Washington verletzt worden war. In beiden Fällen übernahmen die Vizes Dick Cheney respektive George H. Bush.

Nachfolge geregelt

Im statistisch gesehen wenig wahrscheinlichen Worst-Case-Szenario erkranken der US-Präsident und sein Vize gleichzeitig so schwer, dass keiner mehr die Regierungsverantwortung übernehmen kann. Auch in diesem Fall ist die Nachfolge durch die Verfassung klar geregelt: Die Sprecherin des Abgeordnetenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, würde übernehmen – für Trump und seine Republikaner wohl ein absolutes Albtraumszenario.

(L'essentiel/Ann Guenter)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • gute Besserung am 02.10.2020 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Theoretisch mit seinem Hydroxychloroquin müsste das in sechs Tagen geregelt sein.

  • Heng am 02.10.2020 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn er seine engste Beraterin küsst und mit den Händen betatschelt, so wie es im Fernsehen zu sehen war, kein Wunder dass das Virus rüberspringt.Da nutzen die anderenVorschriften im White House nix.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Heng am 02.10.2020 14:05 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn er seine engste Beraterin küsst und mit den Händen betatschelt, so wie es im Fernsehen zu sehen war, kein Wunder dass das Virus rüberspringt.Da nutzen die anderenVorschriften im White House nix.

  • gute Besserung am 02.10.2020 11:47 Report Diesen Beitrag melden

    Theoretisch mit seinem Hydroxychloroquin müsste das in sechs Tagen geregelt sein.