«Historische» Nominierung

15. August 2018 10:31; Akt: 15.08.2018 10:31 Print

Demokraten stellen Transgender-​​Frau auf

Christine Hallquist geht für die Demokraten ins Rennen um den Posten als Regierungschefin des US-Bundesstaats Vermont. Sie könnte die erste Transgender-Gouverneurin werden.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema

Die Demokraten haben als erste große Partei in den USA eine Transgender-Frau als Kandidatin für einen Gouverneursposten aufgestellt. Die Unternehmerin Christine Hallquist setzte sich bei den Vorwahlen der Partei am Dienstag im Bundesstaat Vermont gegen mehrere Mitbewerber durch und geht damit als Spitzenkandidatin für das Gouverneursamt in die Wahl im November.

Verbände, die sich für die Rechte sexueller Minderheiten einsetzen, begrüßten die Nominierung der 62-Jährigen als «historisch». Vermont ist ein Bundesstaat im Nordosten der USA, der traditionell liberaler und progressiver ist als andere Staaten des Landes.

Harte Konkurrenz

Ein Sieg ist Hallquist jedoch nicht gewiss: Sie tritt gegen den populären republikanischen Amtsinhaber Phil Scott an, dem Demoskopen gute Chancen auf eine Wiederwahl einräumen. Das Amt des Gouverneurs entspricht in etwa dem Amt eines Ministerpräsidenten in einem deutschen Bundesland.

Hallquist war zuvor Chefin des Energieunternehmens Vermont Electricity Coop. Nach eigenen Angaben begann sie 2015 mit der Geschlechtsanpassung.

Auf ihrer Wahlkampf-Webseite schreibt sie, dass sie «nach Jahren des Verbergens zu sich selbst gefunden hat - als Transgender-Frau». Als erste Spitzenmanagerin der USA habe sie eine Geschlechtsanpassung durchgemacht und zugleich ein Unternehmen geleitet.

(L'essentiel/kko/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Monique am 16.08.2018 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Daumen héich fir de Vermont. Si waren och déi éischt, déi an Amerika d'gläichgeschlechtlecht Bestiednis via Gesetz erlaabt huet. Bonne chance, Ms Hallquist, an enger Atmosphär wéi se de Moment doiwwer herrscht braucht dir all Ennerstëtzung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Monique am 16.08.2018 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Daumen héich fir de Vermont. Si waren och déi éischt, déi an Amerika d'gläichgeschlechtlecht Bestiednis via Gesetz erlaabt huet. Bonne chance, Ms Hallquist, an enger Atmosphär wéi se de Moment doiwwer herrscht braucht dir all Ennerstëtzung.