«wahnhafte» Telefonate

30. Juni 2020 10:34; Akt: 30.06.2020 10:45 Print

Donald Trump mobbt Merkel, Macron und Co

US-Präsident Donald Trump soll andere Staatspräsidenten regelmäßig beleidigt und gemobbt haben. Nur gegenüber Wladimir Putin soll er sich «kollegial» verhalten haben.

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Donald Trump ist nicht gerade bekannt für seine guten Beziehungen zu seinen Arbeitskollegen. Laut dem Journalisten Carl Bernstein, der bei der Aufdeckung des Watergate-Skandals maßgeblich beteiligt war, mobbt der 74-Jährige regelmäßig seine Gesprächspartner. Dazu hat der Watergate-Journalist mit verschiedenen Quellen über Trumps Telefongespräche gesprochen und einen Bericht dazu veröffentlicht.

Spreche US-Präsident Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, töne es, als würden sich zwei Kollegen in einer Sauna unterhalten, wie es in The Mirror heißt. Demnach versuche Trump um jeden Preis, die Gunst Putins zu gewinnen. Seine Vorgänger soll er im Gespräch mit Putin mehrmals als «Schwächlinge» und «Idioten» bezeichnet haben. Auch mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan soll er regelmäßig Gespräche geführt haben.

Dem Bericht zufolge sind die Telefonate Trumps zu internationalen Staatsführern «wahnhaft». Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll er als dumm bezeichnet und sie beschuldigt haben, mit Russland unter einer Decke zu stecken. Die Anrufe mit Merkel und auch Theresa May, der ehemaligen britischen Premierministerin, werden im Bericht als «sadistisch» beschrieben.

Trumps Telefonate «gefährden die nationale Sicherheit»

Gegenüber Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und dem kanadischen Premier Justin Trudeau soll er häufig in aggressivem Ton gesprochen haben. Auch der australische Premierminister Scott Morrison sei von Trump regelmäßig gemobbt worden, wie es im Bericht heißt. Sprecher von Morrison haben dies aber bestritten, so soll es nur respektvolle Gespräche gegeben haben.

John Kelly, der von 2017 bis 2019 als Stabschef des Weißen Hauses funktionierte, sagte in einer privaten Konversation, die Telefonate könnten die «nationale Sicherheit gefährden». «Man braucht nur eine Frage zu stellen, die Trump nicht passt – das reicht schon, dann dreht er völlig durch», sagte ein Angestellter des Weißen Hauses gegenüber Bernstein.

(L'essentiel/bl)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Arm am 30.06.2020 11:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Trump gehört in eine Irrenanstalt nicht als US Präsident mehr habe ich nicht dazu zu sagen

  • Léon am 30.06.2020 12:34 Report Diesen Beitrag melden

    Et oui Trump n’a rien à foutre de ces alliés européens qui sont que des faibles dirigeants

    einklappen einklappen
  • Crazy Donald am 30.06.2020 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Mal ehrlich, hat jemand etwas anderes erwartet ?

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jean-Paul am 01.07.2020 22:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et ass an et bleiwt eng Pāf en hāllt sech just gut mat den bëisen Jongen well en wees dass sie mie grouß Jick... hun.

  • Nico am 01.07.2020 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    jedem das was er verdient. und wenn die Amis ihn gewählt haben, dann haben sie ihn sich auch verdient. Er kann ja nicht so scheisse sein wenn er gewählt wurde. oder ist das etwas Wahlbetrug gewesen? Fragen über Fragen. Diese Welt verreckt noch an dieser korrupten Elite, die sich immer mehr sogar die Regierungen unter den Nagel reissen.

  • Julie am 01.07.2020 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Trump gehört in Irrenanstalt ? naja da ist er ja auch, Amerika ist die grösste Irrenanstalt der Welt

  • Fakesident am 30.06.2020 14:51 Report Diesen Beitrag melden

    Ab in die Klappsmühle ! Ein Referendum in den USA um ihn dorthin zu verfrachten.

  • Crazy Donald am 30.06.2020 14:14 Report Diesen Beitrag melden

    Mal ehrlich, hat jemand etwas anderes erwartet ?