Kampagne 2020

11. Oktober 2019 17:45; Akt: 11.10.2019 17:45 Print

Donald Trump streamt jetzt auf Twitch

Der US-Präsident streamt nun seine Reden live im Internet. Sein Kanal hat bereits 45.000 Follower – jener von Bernie Sanders hat fast doppelt so viele.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

US-Präsident Donald Trump ist unter die Streamer gegangen. Für seinen Wahlkampf 2020 hat er ein Konto auf der Streaming-Plattform Twitch eröffnet, das mittlerweile 45.000 Follower zählt.

Zum ersten Mal streamte der Präsident am Donnerstag bei einer Ansprache in Minneapolis, Minnesota. Auf seinem Account auf Twitch sind auch seine Kampagnen-Website, sein Onlineshop und ein Spenden-Button verlinkt.

Vor ihm hat bereits sein politischer Gegner Bernie Sanders Twitch für sich entdeckt. Er kandidiert ebenfalls für die US-Wahl im November 2020 als demokratischer Kandidat. Sein Twitch-Account ist momentan noch etwas beliebter als der des Präsidenten, denn er zählt beinahe 89.000 Follower.

Negative Schlagzeilen

Die Plattform Twitch ist sonst eher aus Gamer-Kreisen bekannt, die ihre Spiele für ein großes Publikum online streamen. Die Plattform wurde 2014 von Amazon für eine Milliarde Dollar aufgekauft und behauptet, täglich 15 Millionen Zuschauer zu haben.

Vor kurzem tauchte die Plattform mit Negativ-Schlagzeilen in der Presse auf. So hatte der Attentäter von Halle seine Taten über die Plattform live gestreamt. Während der Tat schauten fünf Personen zu, im Nachhinein wurde das Video rund 2200-mal angeklickt, bevor es die Plattform entfernte.

(L'essentiel/doz)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.