Name in Anhörung genannt

05. Dezember 2019 07:16; Akt: 05.12.2019 07:18 Print

First Lady stellt sich erbost vor Sohn Barron

Eine Professorin erwähnte den Sohn von US-Präsident Donald Trump während der Impeachment-Anhörung. Das kam bei Melania Trump nicht gut an.

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Kinder haben nach Ansicht der amerikanischen First Lady Melania Trump ein absolutes Recht auf Privatsphäre und dürfen nicht zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Sie hat eine Professorin wegen deren Äußerungen in einer Kongress-Anhörung scharf kritisiert.

Sie erklärte, die Juraprofessorin Pamela Karlan, die ihren Sohn Barron während einer Anhörung im Kongress zu einem Teil ihrer politischen Argumentation gemacht habe, «sollte sich schämen». Karlan sei ganz offensichtlich eine wütende und parteiliche Person, schrieb Donald Trumps Gattin am Mittwoch weiter auf Twitter. Der Präsident verbreitete den Tweet sogleich weiter an seine Follower.

Die Verfassungsrechtlerin der renommierten Universität Stanford war am Mittwoch von den Demokraten als Zeugin vor den Justizausschuss des Repräsentantenhauses geladen worden. Karlan wurde zu der Frage angehört, ob die bisherige Sachlage in der Ukraine-Affäre ausreichend ist, um ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump einzuleiten. In einer Antwort wollte die Juristin den Unterschied zwischen dem Präsidenten und einem König herausstellen. «Während der Präsident seinen Sohn Barron nennen kann, kann er ihn nicht zum Baron ernennen», sagte sie. Im Publikum war kurz Gelächter zu hören.

Trumps Wahlkampfteam verbreitete daraufhin eine bissige Stellungnahme: «Nur in den Köpfen verrückter Liberaler ist es lustig, ein 13 Jahre altes Kind in den Impeachment-Unsinn mitreinzuziehen», hieß es. Die Bemerkung habe gezeigt, dass die Demokraten «keine Grenzen» hätten in ihrem «Hass» für alles, was mit Trump zu tun habe.

Nicht bei öffentlichen Auftritten zu sehen

Nach der Kritik an ihrer Äußerung durch die First Lady und andere bat Karlan später noch im Verlauf der Sitzung um Entschuldigung für ihre Bemerkung über Trumps Sohn. Barron (13) ist Trumps jüngstes und einziges Kind mit Melania. Barron nimmt in der Regel nicht an öffentlichen Auftritten teil, er ist nur bisweilen beim Einsteigen und Aussteigen zu sehen, wenn er mit seinen Eltern gemeinsam fliegt.

In der Anhörung vom Mittwoch warfen die drei von den Demokraten eingeladenen Rechtsprofessoren Trump Vergehen vor, die ihrer Ansicht nach ein Amtsenthebungsverfahren rechtfertigen würden. Ein von Trumps Republikanern geladener Rechtsprofessor widersprach dagegen und gab dem Präsidenten Rückendeckung.

(L'essentiel/chk/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schelm am 05.12.2019 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Nun ratet mal wer den Vornamen ausgewählt hatte ?

  • Mulles am 06.12.2019 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer wind säht,..... Die Geister die Ich rief. Genau sou as et.

  • Timon am 06.12.2019 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Huet dat Framensch soss keng Problemer

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mulles am 06.12.2019 17:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer wind säht,..... Die Geister die Ich rief. Genau sou as et.

  • Timon am 06.12.2019 17:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Huet dat Framensch soss keng Problemer

  • REné am 05.12.2019 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Wat seet déi Madame dann wann hire Mann Migrantekanner a Lageren perscht. Dat huet wuel näischt mat deem senger Politik ze din.....

  • Schelm am 05.12.2019 12:12 Report Diesen Beitrag melden

    Nun ratet mal wer den Vornamen ausgewählt hatte ?

  • Bert am 05.12.2019 11:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja wegen des Namens Vergleichs zickig werden aber als ihr Mann an der mexikanischen Grenze Eltern und Kinder getrennt hat und die Kinder in unwürdigen Verhältnissen in Käfigen gehalten worden da hat sie ihren Mund nicht aufbekommen das ist ein heuchlerisches Präsidentenpaar