Affäre Skripal

12. September 2018 10:15; Akt: 12.09.2018 10:19 Print

«Gesuchte Männer sind Zivilisten»

Die beiden in der Affäre Skripal von London gesuchten Männer sind laut Russlands Präsident Putin identifiziert.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die russischen Behörden haben nach den Worten von Präsident Wladimir Putin die von Großbritannien wegen des Giftanschlags auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal gesuchten Männer identifiziert. «Wir wissen wer sie sind, wir haben sie gefunden», sagte Putin am Mittwoch bei einem Wirtschaftsforum in Wladiwostok. Es handele sich «natürlich um Zivilisten».

Der ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter Julia waren im März in der südenglischen Stadt Salisbury durch das in der Sowjetunion entwickelte Nervengift Nowitschok schwer verletzt worden und nur knapp dem Tode entronnen.

In der vergangenen Woche gab die britische Polizei bekannt, sie habe zwei Verdächtige in dem Fall identifiziert. Nach Angaben von Premierministerin Theresa May handelt es sich um Mitglieder des russischen Militärgeheimdienstes GRU, die höchstwahrscheinlich im Auftrag der russischen Regierung handelten.

Update folgt...

(L'essentiel/afp)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 12.09.2018 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also für mich klingt das alles unglaubwürdig. Fakt ist doch das, wenn Russland/Putin den Skripal wirklich hätten töten wollen, dieses längst gemacht hätte, als er noch im russischen Gefängnis gesessen hat. so hat das Russland schon immer in der Vergangenheit mit GEGNERN gemacht. Warum also sollten sie dieses Mal warten, bis er in England lebt?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Saupreis am 12.09.2018 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also für mich klingt das alles unglaubwürdig. Fakt ist doch das, wenn Russland/Putin den Skripal wirklich hätten töten wollen, dieses längst gemacht hätte, als er noch im russischen Gefängnis gesessen hat. so hat das Russland schon immer in der Vergangenheit mit GEGNERN gemacht. Warum also sollten sie dieses Mal warten, bis er in England lebt?

    • Olaf am 12.09.2018 14:39 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht vergessen es ist vor den russischen Wahlen passiert. Die Russen lieben Putin da er sich als starker Mann gibt. Da ist es doch toll wenn man vor den Wahlen den Britten/der Welt sagen kann dass man nicht von Ultimatums beindruckt ist. Das gibt Wählerstimmen

    • Saupreis am 13.09.2018 00:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Olaf: das klingt mir aber sehr unwahrscheinlich. Putin hat immer jemand gefunden, der sich der "Sache" annimmt.

    • och eng Wourecht am 13.09.2018 10:48 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn Putin den Tod von Skripal gewünscht hätte, dann würde dieser kaum noch leben. Man kann hier den Russen alles vorwerfen ausser Schludderigkeit, das ist eher das Gebiet der Briten und Amerikaner. Und weshalb will seine Tochter nach einem überlebten Anschlag der Russen wieder zurück nach Russland? Alleine schon die 3stelligen Versuche der Amerikaner, Fidel Castro aus der Welt zu schaffen sind Legende.

    einklappen einklappen